Zurück nach Taubach

Wann? 28.09.2013 10:00 Uhr bis 28.09.2013 18:00 Uhr

Wo? Ilmtalstraße 39, 99425 Weimar DE
Cornelia Carnarius ist begeisterte Hobbymalerin. In Taubach hat sie sich ein Atelier eingerichtet. Zur Eröffnugn sind Gäste willkommen.
Weimar: Ilmtalstraße 39 | Es ist farbenfroh geblieben in der Ilmtalstraße 39 in Taubach. Nur die Materie hat sich verändert. Einst warteten hier bunte Blumensträuße auf ihre Käufer. Heute malt Cornelia Carnarius im ehemaligen Floristikgeschäft ihre großformatigen Bilder. Für die gelernte Krankenschwester ist es eine Heimkehr. Bereits Anfang der 90er-Jahre war sie hier zu Hause, bis sie ins neu gebaute Haus nach Jena zog. Nun ist sie wieder da – allerdings nicht zum Wohnen, sondern zum kreativen Arbeiten.

Das neue Haus in Jena führte sie strenggenommen zurück. „Wir hatten alle Wände weiß gestrichen“, erinnert sich Cornelia Carnarius. Bilder sollten Farbe ins Spiel bringen. Doch was gefiel, hing schon in vielfachen Ausführungen anderswo. Klee, Hundertwasser: Ihre Werke gibt es in unzähligen Reproduktionen. „Das könntest Du auch selbst machen“, schlug Ehemann Dirk vor. Die Leidenschaft seiner Frau fürs Malen war geweckt. Inzwischen gab es bereits einige Ausstellungen mit ihren Werken, die es hinaus in die weite Welt geschafft haben. „Ein Bild hängt sogar in Kanada, in der Nähe von Toronto“, so die Künstlerin, die ihr Handwerk autodidaktisch erlernte.

Da zu Hause der Platz zum Malen nicht mehr ausreichte, suchte sie ein Atelier. In Taubach fand sie es. Nun kann sie auch Ölfarben verwenden. Es gibt genügend Raum fürs notwendige Trocknen. Bei aller Freude und Erfolg: Das Malen ist und bleibt ein Hobby. Es ist Ausgleich zum Arbeitsalltag, der längst nicht mehr durch den Krankenhausrhythmus bestimmt wird. Mittlerweise hat Cornelia Carnarius ein Studium für Pflegemanagement an der Fachhoch­schule in Jena aufgenommen. Derzeit schreibt sie ihre Bachelorarbeit. Beruflich hat sie ihr Weg nach Gera geführt. Hier leitet sie eine Niederlassung des Deutschen Erwachsenenbildungs­werkes. Doch mit Umbrüchen und Neuanfängen soll noch lange nicht Schluss sein. „Ich möchte gern noch Theo­logie ­stu­dieren“, sagt sie. Ein nachvollziehbarer Wunsch, schließlich war ihr Vater ­Ludwig Krautwurst lange ­Jahre Pfarrer in Jena-Göschwitz. Ihr Bruder Martin ist Pfarrer in Magdala. Als ausgebildete Lektorin hält sie in dessen Kirchenkreis bereits Gottesdienste ab und predigt. Auch dieser Studienwunsch wird wohl kein unerfüllter bleiben.

Doch zuvor soll das Atelier eröffnet werden. Dazu sind Gäste willkommen. Am 28. September, von 10 bis 18 Uhr kann man mit Cornelia Carnarius ins Gespräch kommen.
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