Kleine Taten für den Menschen, große Folgen für die Umwelt

Unser Flyer zur Aktion (c)Alexander Kaufhold
Weimar: Kirschbachtal | Schon immer habe ich mich gewundert, was doch die Menschen in der Natur alles so zurücklassen. Nicht nur, dass es einem ein leichtes Schmunzeln auf die Lippen zaubert, wenn plötzlich irgendwo ein einzelner Schuh hinter einer Hecke hervorblitzt, oder eine einsame Socke am Waldesrand liegt, nein, was im ersten Moment vielleicht ganz witzig erscheint, offenbart ein großes Problem: Umweltverschmutzung! Bei einem Waldspaziergang zwar nur punktuell und im Kleinen, aber Andererorts im ganz großen Stil. Und zwar so, dass einem jegliches Schmunzeln schnell wieder vergeht.
Die entscheidenen Frage dahinter, wie immer, was geht in den Menschen vor? Warum sind sie so gedankenlos? Wurde ihnen dieses Verhalten vorgelebt? Wo genau setzt das Problem an?
Ich weiß darauf keine Antworten, aber ich denke, sogar mit nur geringem Verstand sollte man wissen, dass Müll nichts in der Natur verloren hat.

Weil das Problem mir und meiner kleinen Tierschutzgruppe aufgefallen ist, wollten wir den Tag der Erde (22.04.) zum Anlass nehmen, einmal "aufzuräumen". Natürlich fällt das Problem auch vielen anderen Menschen auf, aber aktiv zu werden ist ja wieder eine andere Sache. Warum den Dreck Anderer beseitigen? Was genau geht mich das an?
Wir haben dies aus einer anderen Perspektive betrachtet, nämlich aus der, der Tiere. Diese werden Opfer des egoistischen Verhaltens der Menschen und sie können sich nicht wehren. Sie sind es, die in dieser verdreckten und vermüllten Natur leben müssen. Ihr Lebensraum wird beschnitten. Ständig.
Also haben wir uns an einem sonnigen Samstag (20.04.) in das Kirschbachtal in Weimar begeben und dort, wenigstens 2 Stunden lang, so viel beseitigt, wie in unserer Macht stand. In einer Lokalzeitung haben wir vorher dazu aufgerufen, dass man sich doch uns anschliessen könne. Und wer kam? Keiner. Lediglich wir, eine tapfere Gruppe von 4 Menschen. Es kamen auch Spaziergänger und Anwohner vorbei, die uns für unseren Einsatz lobten, aber selbst mithelfen? -Fehlanzeige. Eine nette Frau spendierte uns Getränke, wenigstens eine Geste der Solidarität. Die Natur geniessen wollen viele, selbst etwas dafür tun, die wenigstens.

Wir lassen uns davon nicht beirren und stehen weiterhin für unsere Ideale ein. Es ist geplant ca. einmal im Monat eine derartige Aktion durchzuführen. Über neue Helfer würden wir uns natürlich sehr freuen. Kontaktieren kann man uns z. B. über unsere Gruppe bei Facebook (einfach Peta2Streetteam Jena suchen).
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