W wie Weg: Auf der SaaleHorziontale rund um Jena

Einen Panoramblick auf Jena bietet die SaaleHorizontale. (Foto: Hauspurg)
 
Auch im Sommer ist die SaaleHorizontale ein lohnendes Ziel. (Foto: Stadt Jena)

Zu oft wird Jena allein als Uni- und Industriestadt wahrgenommen. Doch Jena hat viel mehr zu bieten. Unter anderem auch eine reizvolle Landschaft, die auf zahlreichen Wanderwegen erkundet werden kann. Der länge Wanderweg ist die SaaleHorizontale. Sie misst rund 72 Kilometer. Barbara Mendra von JenaKultur hat für meinAnzeiger.de den Weg ins rechte Licht gerückt.

WEG-Einstimmung:
In Jena verlaufen entlang der Kernberge drei Wanderwege – die obere, mittlere und die untere Horizontale . Der Wanderweg SaaleHorizontale verbindet einige der schönsten Abschnitte der Horizontalen.

WEG-Name:
Seit 2008 trägt der Wanderweg seinen Namen.

WEG –Siegel:
Die SaaleHorizontale ist ein Qualitätswanderweg, zertifiziert vom Deutschen Wanderverbandes

WEG zum Weg:
Bahnfahrer können vom Bahnhof Jena-Göschwitz mit der Straßenbahnlinie
3 oder 35 bis zur Platanenstraße fahren. Vom Bahnhof Jena-Paradies sind es
die Linien 3 und 5, aber auch die 34. Für die Autofahrer sind
die Parkplätze in der Nähe des Universitätsklinikums zu
empfehlen.

WEG – Start:
Die Saale-Horizontale beginnt an der Lobdeburg in Lobeda-Ost.

WEG – Ende:
Der Wanderweg endet direkt im Jenaer Stadtzentrum in der Jahnstraße, Ecke Zeiss-Platz, ca. 100 Meter östlich des Ernst-Abbe-Denkmals oder umgekehrt – Ein- und Ausstiege auf der Strecke sind möglich.

WEG-Länge:
Die SaaleHorizontale misst rund 72 Kilometer und gliedert sich in 14 Abschnitte.

WEG-Zeit:
Rechnet man mit 25 Kilometer pro Tag, so sollten drei Tage für den gesamten Weg veranschlagt werden. Kürzere Abschnittswanderungen sindnatürlich möglich. Man sollte dann Ein- und Ausstiege planen.

WEG-Markierung:
Ein orange-blaues Signet mit den Buchstaben SH.

WEG-Begleiter:
Die SaaleHorizentale ist über weite Strecken ein Panoramaweg mit Weitblick. Die Muschelkalkhänge und die Saale haben ein abwechslungsreiches Landschaftsbild geschaffen mit Naturattraktionen wie dem Fürstenbrunnen, der Studentenrutsche, der Diebeskrippe oder der Schlucht im Rautal. Informationstafeln geben Auskunft über geologische und botanische Besonderheiten.

WEG-Steigung und Gefälle:
Zur SaaleHorizontale gehören Wegestrecken von gemütlich bis anspruchsvoll mit alpinem Charakter. Gute Wanderschuhe gehören dazu. Auf dem Stück zwischen Spiegelsgrund und Fränkelsgrund sollte man schwindelfrei sein. Wer den gesamten Weg wandert, hat etwa 3000 Höhenmeter gemeistert.

WEG-Pausen:
Rastplätze und Bänke an zahlreichen Aussichtpunkten laden zum Verweilen und Fotografieren ein.

WEG-Aussichten:

Herrliche Weitsichten sind an vielen Stellen möglich. Besonders schön sind sie vom Rastplatz oberhalb der Lobdeburgruine, von der Diebeskrippe, der Kupferplatte, vom Aussichtsturm Fuchsturm, vom Jenzig, von den Dornburger Schlössern, dem Windknollen auf den Schlachtfeldern von 1806 (Schlacht von Jena & Auerstedt, Landgrafen (Aussichtsturm).

WEG-Kreuzungen oder WEG-Kontakte:
Ein besonders schöner Zugang ist der Weg durchs Pennickental zum Fürstenbrunnen nach Norden in Richtung Fuchsturm und nach etwa 1,5 bis 2 Stunden kurz nach der Kupferplatte ist der Abstieg über die Sophienhöhe möglich oder die Teufelslöcher zum Seidelparkplatz Richtung Zentrum.
Viele Wanderwege, die rot als Hauptwanderwege oder gelb, bzw. grün als Gebietswanderweg gekennzeichnet sind, kreuzen die Saalehorizontale. Jena ist von mehr 400 Kilometer Wanderwegen umgeben.

WEG-Störer:
Nicht bekannt, da der Qualitätswanderweg an 9 Kernkriterien und 23 Wahlkriterien gebunden ist, deren Einhaltung jährlich kontrolliert wird. Forstschäden und mutwillige Zerstörungen werden beseitigt.

WEG-Durchlauf:
Die Wanderung führt über zu Jena gehörende Orte wie Lobeda, das ehemalige Weißbierdorf Ziegenhain und Jena-Prießnitz sowie durch Lasaan, Beutnitz, Tautenburg, Dornburg, Neuengönna, Closewitz.

WEG:
Die Ruine der Kunitzburg am Großen Gleisberg bietet neben einem Rastplatz eine schöne Sicht ins nödliche Saaletal und nach Jena. Zwischen Sophienterasse und Dorndorf lädt eine kleine Kneippanlage zum Verweilen ein. In Dornburg ist ein Abstecher zu den Dornburger Schlössern (Renaissanceschloss und das Rokokoschloss) mit dem herrlichen Schlosspark Park einfach ein Muss. Am Rande des Parks lädt eine Gaststätte zur Einkehr.

Interessant am WEGesrand:
14 Abschnittstafeln auf dem Weg und 12 sogenannte Zuwegungstafeln zum Weg geben Orientierung zu Sehenswürdigkeiten, geologischen und botanischen Besonderheiten wie den vielen Orchideenarten, Bäumen und Tieren des Waldes und auch zu Kilometer-Angaben auf den einzelnen Abschnitten. Auch auf geologische Lehrpfade wird hingewiesen.
Vom Windknollen lohnt sich auf jeden Fall ein Abstecher von 15 Minuten zum Museum 1806 in Cospeda zu den Schlachten von Jena und Auerstedt.

WEG-Höhepunkte:

Dazu gehören die Muschelkalkhänge zwischen Lobdeburg und Jenzig, die Dornburger Schlösser und der Landgraf von Jena.
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1 Kommentar
Simone Schulter aus Weimar | 13.02.2015 | 09:10  
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