1. Mai 2013 : Tag der Arbeit, unser Tag!

In Weimar und Pößneck demonstrierten Bürgerinnen und Bürger für gute Arbeit, soziale Sicherheit und eine offene und tolerante Gesellschaft. Gute Arbeit von der man leben kann ist immer öfter nicht der Regelfall. Niedriglohn und Aufstockung mit staatlichen Hartz IV – Leistungen sind bittere Realität. Der Arbeitsmarkt hat sich zum negativen gewandelt. Die Arbeitsplätze sind zunehmend unsicher, befristet, in unfreiwilliger Teilzeit und schlecht entlohnt. Diese Prekarisierung der Arbeit begründen viele Arbeitgeber mit dem Druck des Marktes, der Globalisierung usw. Vielmehr ist es aber so, dass die Politik die Prekarisierung des Arbeitsmarktes bewusst vorangetrieben hat. Schutzmechanismen wurden abgebaut, durch Hart IV wurde Druck auf die Erwerbslosen ausgeübt, Arbeit zu jeden Preis anzunehmen. Die Lohnspirale nach unten dreht sich immer schneller. Die Leiharbeit wurde ausgebaut und hat sich zu einem strategischen Instrument vieler Arbeitgeber entwickelt, um systematisch die Löhne zu drücken.

Die bekannte Folge von Niedriglohn, unfreiwilliger Teilzeit und Minijobs ist, dass immer mehr Menschen von ihrer Arbeit nicht mehr leben können. Altersarmut ist vorprogrammiert. Die Zahl derer die Grundsicherung im Alter beantragen müssen steigt, Rentner suchen sich Minijobs, um über die Runden zu kommen.

Das muss gestoppt werden!

Die Einführung eines allgemeinen flächendeckenden Mindestlohns ist längst überfällig. Die gleiche Bezahlung der Leiharbeitskräfte für gleiche Arbeit und die Überführung der Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind reale Forderungen. Deshalb der notwendige Protest am 1. Mai 2013! Der Kampf geht weiter!
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2 Kommentare
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Antje Hellmann aus Jena | 05.05.2013 | 00:43  
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 05.05.2013 | 10:01  
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