Aller guten Dinge sind drei!

Dreimal erlebten wir als Demonstranten gegen geplante Naziaufmärsche im Februar die schöne Stadt Dresden.
In den vergangen zwei Jahren war gelungen, was viele nicht für möglich gehalten hätten: Die Demonstranten hatten den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.
Mit ihrem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“ anzuknüpfen. Auch durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin zu Europas größtem Naziaufmarsch mit bis zu 7000 Teilnehmenden werden.
Doch in diesem Jahr wurde deutlich, die Dynamik dieser Aufmärsche ist gebrochen. Diesen Erfolg feierten ca. zehntausend Teilnehmer der Demonstration durch Dresden, indem sie dem Aufruf „Dresden nazifrei“ folgten und unter dem Credo „Unsere Vielfalt ist unsere Stärke“ Gesicht zeigten.
Das Recht, auch künftig Naziaufmärsche zu blockieren werden wir uns trotz massiver Einschüchterungsversuche auch in Zukunft nicht nehmen lassen. Antifaschistisches Engagement darf nicht kriminalisiert, sondern muss unterstützt werden. Jahrelang sind Anschläge, Nazigewalt und Waffenfunde in der Naziszene bagatellisiert worden. Schluss damit! Geben wir den Nazis keinen Meter Straße preis.
Heidrun und Stanislav Sedlacik
Mitglieder im Bündnis gegen Rechts ( BgR)
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