Alles soll "ums Eck" erreichbar sein

Die ersten Arbeiten auf dem ehemaligen Schlachthofgelände haben begonnen. Hier soll der neue „Weimar City Park“ mit rund 300 Wohnungen, einem Wasserpark und Einrichtungen des täglichen Bedarfs entstehen.
Weimar: Schlachthofstraße | Ein Baugerüst verhüllt Stück um Stück die alte, Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Villa auf dem ehemaligen Schlachthofgelände. Der für alle sichtbare Startschuss, dass hier ein jahrelanger Dornröschenschlaf allmählich beendet werden soll. Seit langen wurde geplant und verhandelt, Ideen entwickelt und wieder verworfen. Doch nun steht fest: Hier entsteht im Auftrag der Ripeg Immobilien GmbH & Co.KG aus Heilbronn der „Weimar City Park“.

Noch gehört eine große Portion Fantasie dazu, um die Visionen nachvollziehen zu können, die Architektin Dr. Anke Schettler für das große, 70000 Quadratmeter umfassenden Areal während einer öffentlichen Präsentation vorstellte. Wild wachsende Büsche und Sträucher, ein alter Reifen, eine scheinbar wahllos ausgehobene Grube, umgetretene Zäune – all das gleicht derzeit eher einer Brachlandschaft als einen „einmaligen hochinnovativen Projekt“ wie Planer und Bauherr das neue Wohnquartier bezeichnen.

Im neuen „City Park“ soll das Wohnerlebnis neu definiert werden. Für alle Generationen seien geeignete Wohnräume geplant. Hinzu kommen Arztpraxen und Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Dienstleistungseinrichtungen und Büros, auch Platz für Ateliers und Werkstätten ist vorgesehen. Geplant ist auch ein Kindergarten mit etwa 100 Plätzen. Auch ein Pflegeheim wäre im Quartier denkbar und gewollt. Alles soll „ums Eck“ erreichbar sein.

Die alte Villa in der Schlachthofstraße, die ehemaligen Schlachthofhallen sowie Stallanlagen werden denkmalgerecht saniert. Sie bilden das Eingangstor zum „City Park“, in dem rund 300 Wohnungen in den nächsten vier Jahren entstehen sollen. Dabei ist das Angebot breit gefächerte. Es reicht von komfortablen Appartements für Singles, über praktische Wohnungen für Familien, Maisonette-Wohnungen und Studios bis hin zu luxuriösen Dachwohnungen. Es entstehen sechsgeschossige Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser und Stadtvillen. Sie alle werden in einem Doppelbogen angeordnet, der dem Verlauf der Ilm nachempfunden ist.

Unterhalb der Häuserbogen ist ein Wasserpark geplant. Er soll wie auch eine größer Grünfläche in Gartenstruktur das Wohnquartier attraktiver machen und die Bewohner einladen, ihre Freizeit direkt vor der Haustür zu genießen und die Interaktivität zwischen ihnen fördern.
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