Bedingungslose Grundeinkommen (BGE), was ist das?

Ich verstehe darunter: Jeder Bürger hat einen lebenslangen individuellen Rechtsanspruch auf ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Es wird ohne Prüfung der Bedürftigkeit monatlich vom Staat jedem Bürger überwiesen. Das BGE soll jedem Bürger ermöglichen, in Würde leben zu können, seine Existenz und Grundbedürfnisse zu sichern und an der Gesellschaft teilzuhaben. Es steht jedem frei, einen unbeschränkten Betrag hinzuzuverdienen oder auf Erwerbsarbeit zu verzichten. Das ist die Grundidee.

Die aktuelle 4. internationale Woche des BGE soll zur Verbreitung der Idee dienen, die in Deutschland und anderen Ländern von kirchlichen Organisationen, Erwerbslosen Initiativen, Personen aus der Wirtschaft und zunehmend auch Gewerkschaften und politische Parteien genutzt wird.

Interessant fand ich dazu die Filmveranstaltung im Lichthaus Weimar am 20. September mit anschließender Diskussion. zur Einführung in dieses Thema. Eine Fortsetzung soll es am Donnerstag, den 6. Oktober um 20 Uhr, im Monami in einer Podiumsdiskussion mit namhaften Referenten geben.

Immer wieder steht die Frage nach der Finanzierbarkeit. Antwort finden wir nur durch eine breite gesellschaftliche Diskussion zur gerechten Steuerreform.
Die Einnahmen aus Massensteuern (wie Einkommens und Umsatzsteuer)
und Gewinnsteuern waren 1960 noch ungefähr gleich, aber heute beträgt
der Anteil der Massensteuern 70 % an den Gesamteinnahmen und der
Gewinnsteuern nur noch 20 %. Es ist endlich Zeit, dass die Gewinne in
unserer Gesellschaft wieder gerecht besteuert werden.
Eine Reform der Einkommenssteuer, eine Vermögenssteuer und eine
Finanztransaktionssteuer sind somit unverzichtbar.

Stanislav Sedlacik, 99427 Weimar
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