Besonders heute gemeinsam für den sozialen Frieden eintreten

Eine Antwort auf den Leserbrief von Frau Dr. Ute Sturm, TLZ am 29.Juli 2016.

Die PDS hat sich für die verfehlte Politik der SED bei den Gläubigen, den Kirchen und Religions-Gemeinschaften entschuldigt und bat um Versöhnung. Bei der Partei DIE LINKEN (PDL) gibt seit Mai 1990 eine AG Christinnen & Christen.

Aber was sagt dazu die Bibel? Brief des Paulus an die Römer. Die Stellung zur staatlichen Gewalt: „Jedermann sei Untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu“ Röm 13, 1.2

Alle Christen, welche sich an die Anordnung des Gottes gehalten haben, hatten somit keine Schwierigkeiten in der DDR. Wer sich die Biografien der Bundeskanzlerin und unseres Bundespräsidenten durchliest, findet dies beispielhaft bestätigt.

Es gab in der DDR, aber auch eine CDU und sie hat in der DDR auch Verantwortung getragen. Warum hat die CDU in Thüringen erst 25 Jahre später eine Kommission beauftragt bis 2018 der Öffentlichkeit einen Bericht über die Ost-CDU vorlegen?

Die Kirchenvertreter und die Vertreter von der PDL müssen gemeinsam klären, ob die Entschuldigung von der PDS von 1990 ausreicht, oder ob Neues erarbeitet werden muss.

Heute sind im Osten drei von vier Einwohnerinnen und Einwohnern konfessionslos, das hat die Forschungsgruppe "General Social Survey" 2013 in ihrer Langzeitstudie festgestellt. Aber warum verlieren heute die Kirchen ihre Gläubigen?
Dazu hat die Bibel auch eine Antwort für uns. Der erste Brief des Paulus an Timotheus, Mahnung an Timotheus und alle Brüder: „ Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat Einige gelüstet, und sie sind vom Glaube abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen“ 1.Tim 6,10

Den Kirchen und der PDL muss klar sein, Christen und Anhänger der PDL haben Gemeinsamkeiten. Beim Apostel Lukas heißt es, dass Jedem nach seinen Bedürfnissen gegeben wurde. Aber in der heutige christlichen Gesellschaft gilt das nicht, die Verluste müssen die BürgerInnen mit der Senkung ihres Lebensstandards bezahlen und die Gewinne kommen den Reichen und Schönen zu Gute.
Die deutsche Militärindustrie verdient Milliarden an Waffenlieferungen. Warum kommen sie nicht für die Kosten, welcher durch die Flüchtlinge aus den Kriegsregionen entstehen auf? Auch hier muss gelten, wer Schaden verursacht, muss für die Kosten aufkommen.

Wenn das die christliche Gesellschaft nicht klärt, dann ist unser sozialer Frieden in ernster Gefahr.
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