Bilder sagen mehr als tausend Worte

In der Karikatur zum Mindestlohn, TLZ, 16. Februar 2016 sagte der Unternehmer den islamistischen Arbeitern im christlichen Abendland:

,,Ich werde Sie bezahlen, wie in ihrer Heimat üblich. Das soll gegen Heimweh helfen“.

Somit wird deutlich, dass die neuen arbeitswilligen Migranten, mit Segnung von Politik und Wirtschaft zum Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt gegen die Einheimischen missbraucht werden sollen. Jetzt sind die Flüchtlinge im Land und damit ein riesiges Reservoir an billigen Arbeitskräften. Die CDU will dieses nutzen um den Mindestlohn von 8,50 Euro auszusetzen. Es wird spekuliert, wenn ein Arbeitgeber den Migranten nur fünf Euro zahlen muss, dann stellt er mehr Leute ein. Weiter wünscht die CDU, dass die Unternehmer die Migranten für 6 Monate als Praktikanten einstellen. Nach Ablauf dieser Zeit, diese Praxis ist den einheimischen Arbeitskräften sehr gut bekannt, werden diese Praktikanten auf die Straße gesetzt und wieder Neue beschäftigt. Man munkelt, womöglich sollen dazu noch das Arbeitsschutz- und Arbeitszeitgesetz im Zuge einer Notstandsverordnung für Migranten eine gewisse Zeit außer Kraft gesetzt werden.

Nach CDU-Logik, denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in dem: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst"(Galater 5.14). Wird das bestimmt gut klappen mit der Integration. Welch eine Heuchelei ist das denn, die Integration auf dem Arbeitsmarkt läuft über Bildung und Qualifizierung, nicht über 5 Euro die Arbeitsstunde. Das gilt übrigens für alle, für Einheimische wie für Migranten.

Zum diesjährigen Neujahrsempfang des DGB Weimar/Weimarer Land haben sich die Redner zur Einführung des Mindestlohns positiv geäußert, trotz widersprüchlicher Erfahrungen. Die Worte von Frau Antje Tilmann, MdB und finanzpolitische Sprecherin CDU, waren bemerkenswert: ,,es wird keine Ausnahme beim Mindestlohn geben“! Jetzt braucht man nur noch die Fähigkeit zu erkennen was Geschwätz ist und was Weisheit.

Am 1. Mai 2016, ab 10 Uhr auf den Weimarer Marktplatz erwarten wir einige Bundestagsabgeordneten und die Teilnehmer werden hoffentlich zu diesem Thema mit ihnen ernsthaft ins Gespräch kommen.
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