Bundespräsident Joachim Gauck in Afghanistan!

Warum kein Weihnachtsbesuch, sondern aus Zeitmangel nur ein Pflichtbesuch bei deutschen Mut-Bürgern in Uniform? Diese verteidigen zirka 6,5 Tausend Kilometer von der Heimat entfernt am Hindukusch unsere Freiheit, Demokratie und "christliche Werte". Stimmt es oder stimmt es nicht?

Seit 2001 befinden sich die bewaffneten Träger des Demokratieexports aus "dem Westen" in Afghanistan, und wie sie selbst zu geben, ohne Erfolg.
Die Geschichte lehrt uns doch, dass alle Versuche der Revolutions- und Demokratieexporte gescheitert sind. Es gilt immer noch, dass beim Revolutions- und Demokratieexport dazu entsprechende Organisationsformen vorhanden sein müssen und die Mehrheit der Bevölkerung der Zielländer dafür aktiv mitkämpfen muss. Andernfalls scheitert das Vorhaben.

Bis Mitte Oktober 2012 haben 3.205 Koalitionssoldaten für das
Abenteuer in Afghanistan ihr Leben geopfert, darunter 53 Soldaten der
Bundeswehr und drei deutsche Polizisten. Die Anzahl gestorbener
afghanischer Soldaten und Aufständischer sind angeblich unbekannt. Die
sogenannten Kollateralschaden, das sind die Begleitschäden an der
Zivilbevölkerung und zivilen Einrichtungen sind für die Befürworter
des Krieges gar nicht erst erwähnenswert.

Die offiziellen Kosten für die deutschen Mut-Bürger in Uniform
betrugen im ersten Jahr zirka 436 Millionen Euro, inzwischen hat sich diese Summe mehr als verdoppelt. Darin enthalten sind aber nur Kosten für Personal, Infrastruktur und Material.

Am letzten Tag seines vorweihnachtlichen Afghanistanbesuches gedachte
Bundespräsident der ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Mich hätte interessiert, wie viele Söhne, Schwiegersöhne und Enkel von den führenden politischen Befürwortern des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan ihren Militärdienst dort tun.

Unser Präsident hat vier erwachsene Kinder, zwei Söhne und zwei
Töchter. Er sollte als Bundespräsident doch ein Vorbild für die
deutschen Bürger sein und ich hoffe, dass mindestens einer seiner Söhne oder Schwiegersöhne in Afghanistan als deutsche Mut-Bürger in Uniform seinen Dienst dort ableistet!
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