CDU kämpft um Thüringenkolleg

Weimar: Schwanseestraße | „Das Thüringenkolleg in Weimar steht für die Chance auch im zweiten Bildungsweg zu einem höheren Schulabschluss zu kommen. Dabei hat sich hier in Weimar eine Institution mit hoher Qualität entwickelt, diese gilt es auch zukünftig zu erhalten“, äußerte sich der CDU Kreisvorsitzende Jörg Geibert deutlich zu dem im Expertenentwurf zur Verwaltungsreform enthaltenen Vorschlag, das Thüringenkolleg zu schließen.

Die CDU Weimar stellt sich klar an die Seite des Thüringenkollegs, das für die Chance auf einen höheren Bildungsabschluss im zweiten Bildungsweg steht. Gerade wenn man sich vor Augen führt, welch großen Zuspruch es am Tag der offenen Tür auch in diesem Jahr für das Institut gegeben hat, kann eine Schließung kein Thema sein. „Dies wäre nicht nur an der falschen Stelle gespart, sonder auch ein falsches Signal im Rahmen einer gerechten Sozial- und Bildungspolitik“, so Geibert weiter. „Bildung ist einer der wenigen Rohstoffe unseres Landes, diesen Schatz muss man auch in vorgerückterem Alter heben können.“

Der geschäftsführende Vorstand der CDU Weimar begrüßt die Klarstellung von Ministerpräsidentin Lieberknecht, dass zunächst einmal die Ausführungen der Expertenkommission zur Verwaltungsreform auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft werden und der Bericht keine Basis zum Einstieg in eine Gebietsreform bietet.

Denn die Vorschläge der Expertenkommission zur Gebietsreform sehen nicht nur vor, dass das in Weimar beheimatete Thüringenkolleg geschlossen werden soll, sondern sie schlagen auch vor, dass Weimar seine Kreisfreiheit verlieren soll und gemeinsam mit den Landkreisen Weimarer Land und Sömmerda einen Großkreis bildet. „Wir als CDU Weimar können solche Vorschläge nicht nachvollziehen. Das wird der besonderen Situation Weimars nicht gerecht. Weimar ist die einzige größere Thüringer Stadt, die seit 1994 wächst und auch in den nächsten Jahren noch einen deutlichen Bevölkerungszuwachs haben wird. Wir werden uns daher intensiv mit den Vorschlägen beschäftigen und weitere Sachargumente für eine Kreisfreiheit Weimars liefern“, so Geibert abschließend.
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