Die letzte Entscheidung hat immer der Wähler!

Der traditionelle öffentliche Frühschoppen der Linkspartei hat sich am
6. Mai 2012 in Weimar-Schöndorf mit dem Thema beschäftigt:

"Wie weit darf Wahlkampf gehen und zählt am Ende wirklich nur der Sieg?"

Der Oberbürgermeisterkandidat Martin Kranz sagte sinngemäß vor der
Stichwahl am 6. Mai: "Es geht nicht mehr um Inhalte, sondern nur noch um
die Frage, wer ist der bessere Mensch!" Aber das Denkvermögen verleiht
uns doch die Fähigkeit, uns von unserem Erleben und aus unserer
persönlichen Perspektive zu lösen und unsere Gedanken, Vorstellungen
und Tätigkeit auf Boden der vorhandenen Tatsachen zu stellen.

Wie hat Herr Kranz seine erworbene Fähigkeit in den Wahlkampf umgesetzt?

In der Wahlzeitung zur Stichwahl am 6. Mai "KRANZ kann'z ohne Schafspelz" fehlen Herrn Kranz sachliche Argumente und deshalb versuchte er, seinen Mitbewerber OB-Wolf als unfähig vorzuführen.

Bei Herrn Kranz es ist leider noch nicht angekommen, dass ein
Oberbürgermeister kein Allein-Herrscher ist. Seine Tätigkeit ist durch die geltenden Gesetze festgeschrieben. Er hat vor allem die Beschlüsse des Stadtrates umzusetzen. Dabei ist er auch auf die Fähigkeit seiner MitarbeiterInnen in der Verwaltung angewiesen.

Der OB-Kandidat Martin Kranz hat in seinem Wahlkampf wenige sachliche
Argumenten vorgebracht, sondern nur sein persönliches Ego in den
Vordergrund gestellt und das hat zum Sieg nicht gereicht.

Die Wähler haben sich am 6. Mai nicht für schnell Versprochenes und
Nicht machbares entschieden, sondern für die vorhandene Realität!

Nach der Wahl hat der im Amt bestätigte OB-Wolf auf seiner
Internetseite Herrn Kranz direkt angesprochen: "Lassen Sie uns gemeinsam zum Wohle der Stadt agieren, wie wir es beide im Wahlkampf versprochen haben!" Herr Kranz hat dieses Angebot angenommen.

Stanislav Sedlacik, 99427 Weimar
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Antje Hellmann aus Jena | 09.05.2012 | 14:32  
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