Die Toten mahnen uns!

Am Sonntag den 12. Januar, fand um 11:00 Uhr, auf dem Rosa Luxemburg Platz in Weimar-Schöndorf, das jährliche Gedenken statt. Dort erinnerte DIE LINKE und der DGB an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 15. Januar 1919. Beide sind auch heute für viele ein Vorbild für den Kampf gegen Krieg und Armut. Schon 1911 schrieb Rosa Luxemburg: „Die Völker sollen und können ohne Unterschied der Rasse und Farbe zusammen in Frieden leben. Nur dann kann man von Kultur reden, wenn Bande der Solidarität die Völker umschlingen. Solange die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen nicht abgeschafft ist, ist diese Solidarität nicht möglich.“(GW 3,62)
Die Teilnehmer erinnerten auch an den Beginn des I. Weltkrieges vor 100. Jahren.
Karl Liebknecht hat 1914 als einziger im Reichstag gegen die Kriegskredite gestimmt und somit auch gegen die zu erwartenden und eingetroffenen Katastrophen des 20-zigsten Jahrhunderts.

Die Teilnehmer sind deshalb gegen jegliche Militärinterventionen mit ihren verherenden Folgen für die Zivilbevölkerung.
Die Bundeswehrsoldaten sollen zu Hause bleiben und nicht in Afghanistan oder andernorts Ihre Gesundheit und Ihr Leben aufs Spiel setzen. Sie sind gegen Rüstungsexporte. Sie brauchen keine Überwachung der Bürger durch Geheimdienste welche, die bürgerliche Demokratie zur Farce werden lassen. Sie brauchen keine Nazis, keinen Antisemitismus, keinen Rassismus, keinen Antimuslimismus. Sie sind gegen stetig wachsenden Sozialabbau und die damit einhergehenden Entwürdigungen von Millionen Menschen in Deutschland. Schluss damit, dass die Politik die Verluste sozialisiert und die Gewinne privatisiert. Die Verursacher der Krise müssen die Verluste tragen und nicht die Steuerzähler.
Die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung werden weiter für eine solidarische, friedliche und sozial gerechte Welt kämpfen.
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