Ein Frieden zu erhalten ist besser, als ein Frieden zu schließen!

Der Traditionelle Frühschoppen der LINKEN am 1. April 2012 in Weimar-Schöndorf, hat sich mit dem Konflikt zwischen Iran und Israel beschäftigt.

Die Teilnehmer sind sich einig, dass dieser Konflikt friedlich gelöst werden muss!

Sie fordern von der Bundeskanzlerin Frau Merkel:

Aus der Geschichte heraus, ist Deutschland verpflichtet für den Schutz des Staates Israel Sorge zu tragen,  aber dazu gehört auch, den Staat Israel vor selbstmörderischen Abenteuern zu bewahren!

Frau Merkel, schließen Sie jede Beteiligung Deutschlands an einem Krieg gegen den Iran öffentlich aus. Dieses würde nicht nur für die Menschen im Iran katastrophale Folgen haben, sondern wird auch den gesamten Mittleren und Nahen Osten auf weitere Jahrzehnte destabilisieren.

Mit der Tolerierung von Israels Atomwaffenarsenal bei gleichzeitiger Bekämpfung des iranischen Atomprogramms tragen USA und EU die Hauptverantwortung dafür, dass kaum ein Oppositionspolitiker im Iran es wagt, die Atompolitik des Irans in Frage zu stellen.

Frau Merkel, stoppen Sie das  von USA und EU beschlossene Ölembargo und den Boykott der iranischen Zentralbank, das  ist de facto ein Wirtschaftskrieg. Dieses trifft vor allem die Menschen im Iran. Unterstützen Sie die von der UNO beschlossene Konferenz für eine „massenvernichtungs-waffen-freie Zone“  im Mittleren und Nahen Osten, die für 2012 geplant ist.

Israel will die Iranischen  Atomanlagen bombardieren, aber ein Teil der Reaktoren ist schon in Betrieb. Eine Zerstörung würde Radioaktivität freisetzen und dadurch entsteht eine große Gefahr für die Menschen nicht nur im Iran, sondern auch in den Nachbarstaaten.

Khamenei, der oberste politische und geistliche Führer, erklärte zum diesjährigen persischen Neujahrsfest:
"Der Konflikt habe nichts mit dem behaupteten und nicht existierenden iranischen Atomwaffenprogramm zu tun, es gehe in Wirklichkeit ums Öl. Aber wir werden auf den Angriff mit allen uns zu Verfügung stehenden Militärnischenmittel antworten."

Es geht, aber auch anderes. Vergangenen Samstag fand in Tel Aviv – Israel, ein Marsch gegen den Angriff auf Iran statt. Etwa 1000 Menschen haben sich an der ersten größeren Demonstration in Israel gegen einen möglichen Krieg mit Iran beteiligt.

Deshalb schlagen die Teilnehmer vor, einen Runden Tisch in Weimar zu gründen, um mit anderen gesellschaftlichen Kräften zu diskutieren,  wie wir  solidarisch Unterstützung geben können. Wie können wir auf die Gefahren öffentlich hinweisen und die Demonstrationen der friedlichen Menschen in Israel und Iran unterstützen?

Die Worte von Albert Einstein sollen uns Mahnung sein:
,,Ich bin mir nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.“

Stanislav Sedlacik,  99427 Weimar
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