Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.

Ich habe große Achtung vor Christen, welche im täglichen Leben die
Botschaft von Jesus Christi, den Mitmenschen vorleben. Aber leider
halten sich die Christen in führenden Positionen in Wirtschaft, Politik
oder Massenmedien nicht an die heilige Schrift, welche zur Ihre
täglichen Lektüre gehören müsste.

Immer wieder zitiere ich gern in der heutigen Zeit aus der
Apostelgeschichte des Lukas, 4,34-35: „Es war auch keiner unter ihnen,
der Mangel hatte, denn wer von ihnen Äcker oder Häuser besaß, verkaufte
sie und brachte das Geld für das Verkaufte und legte es den Aposteln zu
Füßen und man gab einem jeden, was er nötig hatte“.

Die Väter des Grundgesetzes haben die Aussage von Lukas schon in Artikel
14: „ Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der
Allgemeinheit dienen...“ für die Zivilgesellschaft angewendet, um somit
wollen Sie den sozialen Frieden garantieren.

Aber die Widersprüche treten heute deutlicher denn je zu Tage.
Gewinne werden privatisiert und Verluste sozialisiert.
Die Lasten die der breiten Bevölkerung zugemutet werden sind unsozial.

Mit Spannung erwarte ich, ob der Papst diesen Widerspruch bei seinen
Predigten in Thüringen aufgreift und somit sein Besuch eine
Nachhaltigkeit erreicht.

Der Papst und seine Predigten-Schreiber sollten nicht vergessen, dass
Jesus Christus der erste Materialist war. Es steht geschrieben in
Matthäus 25,42: „Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir nicht zu
essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu
trinken gegeben“.

Stanislav Sedlacik, 99427 Weimar
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