Frauenpower in Weimar-West.

Am Donnerstagvormittag, den 10. März fand das erste Netzwerktreff dieses Jahr im Mehrgenerationshaus Weimar-West (MGH) statt. Dieses Treffen hat die Aufgabe, dass sich alle Akteure in Weimar-West, Kindertagesstätten, Schulen, Vereine und Kirche gemeinsam mit ihren Tätigkeiten austauschen, sich vernetzen und somit unser Wohngebiet bürgerfreundlicher zu machen. Als Team traten die neue Ortsteil-bürgermeisterin Petra Hamann, die Koordinatorin Anne-Kathrin Lange und die Quartiersmanagement Manuela Bielesch & Barbara Müller auf. Das ist sehr wichtig, dass diese vier Frauen zielgerichtet zusammen arbeiten.

Worum geht es in die nächste Zeit?
Der Frühjahrsputz im Rabenwäldchen steht an, am Freitag, den 18. März 2016 ab 12 Uhr. Weiterhin berichtet Frau Lange, dass ihr Team 35 Projekte aus dem Bundes-programm ''Demokratie leben“ bei der Stadt beantragt haben. Wir hoffen auf viele Genehmigungen und Zuwendungen, die Voraussetzung sind für das Gelingen. Im 95. Erzählcafe, am 7. April 2016, wird Frau Gitta Günther, ihr neues Buch ''Buchenwald klein Lexikon'' vorstellen. Am 21. Mai findet der ''Tag der Städtebau-förderung 2016'' ab 14 Uhr, im MGH mit Musik, Vortrag und Film statt. Anschließend eine Begegnung aller Teilnehmer in unserem Wohngebiet.

Am 2. September 2016 ist das diesjährige Sommerfest geplant.

Es gab auch Negatives zu berichten, über die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser (MGH). In Deutschland gibt es zirka 500 MGH und davon 27 im Thüringen. Die Finanzierung vom Bund wird 2020 eingestellt und es gibt nur eine Möglichkeiten. Das MGH ehrenamtlich zu führen, ist unmöglich. Land und Stadt müssen die finanzielle Lücke schließen, aber dazu müssen die MGH vorher eine Haushaltsstelle im Landes- und Stadthaushalt bekommen. Die Anwesenden haben die Gründung des Sprecherrates der MGH-Thüringen als Antwort auf diese gefährliche Situation begrüßt. Frau Lange ist die Sprecherin und deshalb wünschen wir viel Glück und Stehvermögen beim Kampf um die MGH.

Aber die Erhaltung ist nicht nur die Aufgabe der MGH sondern eine Aufgabe von allen Akteuren der Zivilgesellschaft.

Weiter gab es verschiedene Statements der Anwesenden. Besonders interessant war die Info von Pastorin Karin Krapp zur Reformation vor 500 Jahren. Der Deutsche Evangelische Kirchentag wird zentral in Berlin durchgeführt und danach begibt er sich auf den Weg. Eine Station ist auch Weimar vom 25. bis 27 Mai 2017.

Ich freue mich auf das nächste Netzwerktreffen und auf das gute Zusammenwirken der Akteure in unserem Wohngebiet. Ihre Arbeit gegen die soziale Kälte in der Gesellschaft, trägt besonders in Zeiten knapper Kassen dazu bei, dass der soziale Frieden erhalten bleibt
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