Friedensbewegung erwache!

Große Empörung bei den Politikern wegen eines Gedichts von Günter
Grass über Israel. Wegen des aktuellen Gedichts
,,Was gesagt werden muß“ wird er des Antisemitismus bezichtigt.
Aber ich verstehe seine Sorge. Israel will die iranischen Atomanlagen
bombardieren, aber ein Teil der Reaktoren ist schon in Betrieb. Eine
Zerstörung würde Radioaktivität freisetzen und dadurch entsteht eine
große Gefahr für die Menschen nicht nur im Iran, sondern auch in den
Nachbarstaaten.

Doch auch Herr Walther Stützle, ehemaliger Staatssekretär des
Verteidigungsministeriums, schrieb in seinem Artikel
,,Was will Netanjahu“ in Cicero, April 2012:
,,Zur Schutzpflicht Deutschlands gegenüber Israel muss daher auch
gehören, den jüdischen Staat vor selbstmörderischen Abenteuern zu
bewahren!“

Und was sagte dazu Ayatollah Khamenei, der oberste politische und
geistliche Führer Irans?
Er erklärte zum diesjährigen persischen Neujahrsfest:
"Der Konflikt habe nichts mit dem behaupteten und nicht existierenden
iranischen Atomwaffenprogramm zu tun, es geht in Wirklichkeit ums Öl.
Aber wir werden auf den Angriff mit allen uns zu Verfügung stehenden
militärischen Mitteln antworten."

Wir sollten uns in dieser gefährlichen Situation die mahnenden Worte
von Albert Einstein vor unser geistiges Auge führen:
,,Ich bin mir nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg
ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und
Steinen kämpfen.“

Deshalb sollten die den Frieden liebenden Menschen in Israel selbst
ein Vorbild für uns sein. In Tel Aviv fand ein Marsch gegen den
Angriff auf Iran statt. Etwa 1000 Menschen haben sich an der ersten
größeren Demonstration in Israel gegen einen möglichen Krieg mit Iran
beteiligt.

Stanislav Sedlacik, 99427 Weimar
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