Für Alternativen zum herrschenden Manchester-Kapitalismus!

Den Deutschen geht blendend gegen andere Nationen, dass predigen uns ständig die Politiker und die Massenmedien. Aber eine Umfrage des größten Meinungsforschungsinstitutes Deutschland Emnid, im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung aus dem Jahr 2010 hat ergeben: Die Wirtschaftskrise hat die Deutschen nachdenklicher und wachstumskritischer gemacht und weitere Umfragen zeigen, dass sich die Meinung nicht geändert hat.
Viele Deutsche trauen dem derzeitigen kapitalistischen Wirtschaftssystem,
nicht mehr zu, die sozialen, ökologischen und ökonomischen Probleme des 21. Jahrhunderts zu lösen. Nur jeder dritte Deutsche glaubt noch an die Selbstheilungskräfte des Marktes und ist überzeugt, dass durch das Wachstum auch seine private Lebensqualität steigern wird.
Wo ist aber die Alternative? Wie kann sie aussehen, eine neue menschenfreundliche und umweltschonende nachhaltige Wirtschaftsordnung?
Am Abend des 24.02.2015 lud attac Weimar zu einem Vortrag dazu in den Gewölbekeller der Stadtbücherei ein.
Herr Klaus Simon von der Akademie Solidarische Ökonomie stellte den zahlreichen Teilnehmern eine Alternative vor.
Was ist und was macht diese Akademie? Es ist eine Gemeinschaft von Menschen aus sozialen Bewegungen, aus Wissenschaft und Praxis, die dem Dogma der Alternativlosigkeit kapitalistischer Wirtschaftsweise entgegentreten und entsprechende Vorschläge den interessierten Bürgern zur Diskussion vorstellen (http://www.akademie-solidarische-oekonomie.de/ )
Herr Simon erläuterte 10 Thesen zur Entwicklung einer post kapitalistischen Ökonomie.Die Alternative lautet: Eine andere Wirtschaft die die Würde des Menschen, das Gemeinwohl und die Solidarität in den Mittelpunkt der ökonomischen Aktivitäten stellt.
Die lebhafte Diskussion nach den Ausführungen von Herrn Simon zeigte, wie hoch aktuell dieses gesellschaftliche Problem ist. Die Politik der Verteilung von unten nach oben führt zur Verarmung breiter Schichten und gefährdet den sozialen Frieden. Der Kampf um die Rohstoffe wird kriegerisch geführt. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerkes der UNO, UNH-CR, mussten bis jetzt 51,2 Millionen Menschen aus ihrer Heimat fliehen. Über 10 Millionen waren es 2013.
Dabei gab es in Deutschland mit dem Ahlener Programm der CDU vom 3. Februar 1947 schon die Notwendigkeit und Möglichkeit des Umlenkens.
Zitat daraus: ''Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutsches Volkes nicht gerecht geworden...!''
Die CDU betrachtet sich als eine konservative Partei (vom Lateinischen conservativus – erhaltend, bewahrend), deshalb muss man die Bundes-CDU, ihre Mandatsträger und ihre Wähler ständig daran erinnern, dass nur ein Frieden der Garant für eine demokratische Gesellschaft ist.
Und dafür braucht es ein Umdenken und Alternativen in der Wirtschaftspolitik.
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