Für bezahlbaren Wohnraum – Gentrifizierung geht uns alle an!

Mit diesem Thema hat sich erneut ein Straßenfest der Hausgemeinschaft Schwabestraße 9 in Weimar am 11.Mai beschäftigt. Die Veranstalter des Straßenfestes wollen die Vertreter der Stadtpolitik, die Vermieter und die interessierte Bürger für das wichtige Thema sensibilisieren und dafür neue Konzepte diskutieren. Das Haus Schwabestraße 9 muss saniert werden und dazu gibt es zwei Sanierungskonzepte. Das von der Hausgemeinschaft mit einer Investitionssumme von 0,6 Mio. €. Danach wird die Kaltmiete 5,00 €/m² betragen. Und eins von der Max-Zöllner-Stiftung mit einer Investition vom die 2,2 Mio. €. Danach wird die Miete 9,00 €/m² betragen. Dies können sich aber die langjährigen Mieter der Schwabestraße 9 nicht leisten, was wohl bekannt ist, aber trotzdem sollen sie vertrieben werden. Interessant ist, bei allen zwei Sanierungskonzepten, wird die Rendite für die Stiftung ca. 16.000 € pro Jahr betragen. Deshalb ist es für die jetzige Hausgemeinschaft nicht nachvollziehbar, warum die Max-Zöllner-Stiftung auf sie keine Rücksicht nimmt und keinen Kompromiss eingeht. In der Satzung der „Max-Zöllner-Stiftung" Weimar (Neufassung Oktober 2011) steht: § 2 Stiftungszweck (1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Für mich ist unverständlich, warum man keinen Schritt auf die langjährigen Mieter zugeht und stattdessen immer wieder knallharte Vermieter-Interessen vertritt. Als ob die Stiftung die nächsten Jahre nicht noch genug andere Vorhaben zu realisieren hätte. Es wäre ein gutes Zeichen, gerade hier in der Schwabestraße 9 bezahlbaren Wohnraum und eine gemischte Mieterstruktur in Weimar zu erhalten.
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2 Kommentare
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Martin Mölders aus Arnstadt | 16.05.2014 | 13:25  
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Heidrun Sedlacik aus Weimar | 16.05.2014 | 22:04  
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