Gefahr für die Demokratie abwenden!

Ich habe mich seit Beginn des Flüchtlingsstromes schon gefragt, was da im Hintergrund so abgeht, denn in der Politik passiert nichts zufällig, alles ist geplant!
Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Sachsen/CDU-Fraktionschef Frank Kupfer: „Wenn sich am linken Rand etwas formiert, bliebt das am rechten Rand nicht folgenlos.“
Damit ist mir klar geworden, je stärke die Linke wird, umso hoffähiger wird die Rechte gemacht. Die Bundesregierung spielt mit der Angst, der Not und dem Elend der Flüchtlinge und lässt die Rechten die Angst schüren vor den Fremden. Indem sie die Situation an den EU Außengrenzen eskalieren lassen, spekulieren sie darauf, die Hardliner in der EU doch noch für die Einhaltung einer Quote für die Verteilung von Flüchtlingen zu zwingen. Innerhalb Deutschlands spielt die Schwarz-Rote Bundesregierung längst mit dem Feuer, läuft ihr Szenario darauf hinaus, einen Notstand zu inszenieren und dann ohne großes zögern das Militär im eigenen Land einsetzen zu können?

Das ist gesellschaftlich verantwortungslos und ich bin entsetzt, dass dieses Szenario kaum durchschaut wird. Der humanitären Zivilgesellschaft muss es gelingen eine stärkere Gegenöffentlichkeit zu schaffen, sonst werden die Deutschen erneut zu „ahnungslosen“ Mitläufern? Was nützt uns heute die Meinungs- und Gedankenfreiheit, wenn die Menschen nicht denken?
Die weltweit geführten Kriege, wo auch die Bundeswehr aktiv dabei ist und die kräftigen Deutschen-Waffenexporte in Krisengebiete, sind die Ursachen für immer mehr Kriegsflüchtlinge. Dass diese dahin wollen, wo sie hoffen, dass es ihnen besser geht und sie endlich Frieden finden, ist doch verständlich.

Ein Viertel der Thüringer waren nach dem Zweiten Weltkrieg auch Flüchtlinge und Vertriebene. Sie wurden aus ihrer Heimat vertrieben oder flüchteten vor der Front. Sie verloren ihre Heimat, ihr Hab und Gut. Sie kamen nach Thüringen und hofften endlich nach den Strapazen in Frieden und Ruhe leben zu können. Auch ihnen schlug von vielen Einheimischen tiefes Misstrauen und eine feindlich gesonnene Umgebung in den neuen Heimat entgegen. Ängste und Entbehrungen schlugen bei den Einheimischen oft in Unverständnis und Hass um. Das wenige Verbliebene zu teilen oder zu verlieren war eine sehr verbreitete Angst.

Aber 70 Jahre danach ist Deutschland einer der reichsten Staaten diese Erde. Bis in jede Hütte in den Krisengebieten kann man im TV die schöne und heile Welt in Westeuropa sehen und Smartphones kann man dort auch kaufen. Was nicht gezeigt wird, sind die großen Ungleichheiten, denn die Gewinne fliesen in private Taschen und die Verluste zahlen die Bürgerinnen und Bürger mit der Senkung ihres Lebensstandards. Dafür die Flüchtlinge verantwortlich zu machen ist billiger Populismus und verschleiert bewusst die Ursachen.
Wegen unserer Geschichte muss Mitgefühl und Menschlichkeit unser Handeln bestimmen. Damals wie Heute sind es Familien, die voller Hoffnung zu uns kommen und eine friedliche Zukunft für sich und ihre Kinder suchen und finden wollen. Reicht ihnen die Hände, nicht die Fäuste!

Heidrun Sedlacik, Weimar
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige