Leserbrief zu : Im Zweifel für Israel - OTZ 23.07.2014

Was will die Hamas?
Die israelische Armee soll aus dem Gaza-Streifen abziehen und den palästinensischen Bauern erlauben, ihr Land bis an den Grenzzaun zu Israel zu nutzen. Die Palästinenser sollen wieder freigelassen werden, die erst im Austausch für den israelischen Soldaten Gilat Schalit freikamen und dann bald danach wieder inhaftiert wurden. Die Belagerung muss beendet und die Grenze wieder geöffnet werden; ebenso der Hafen und der internationale Flughafen unter UN-Kontrolle. Die Fischereizone muss erweitert, der Grenzübergang in Rafah international überwacht werden. Israel soll eine zehnjährige Waffenruhe zusagen und eine Schließung des Luftraums über dem Gaza-Streifen für israelische Flugzeuge akzeptieren. Einwohner des Gaza-Streifens erhalten die Erlaubnis, nach Jerusalem zu reisen, um dort an der Al-Aksa-Moschee zu beten. Israel möge sich nicht in die palästinensische Innenpolitik einmischen, zumal mit Blick auf die Einheitsregierung von Hamas und Fatah. Und zu guter Letzt soll Gazas Industriezone eröffnet werden.
(Frankfurter Rundschau 21.07.2014)
Was will Israel?
Israel ist die Antwort der Juden auf den Hass der Europäer. Leider wird dieser Konflikt auf den Rücken der Palästinenser ausgetragen. Aber die Zeit arbeitet gegen Israel! Israel hat nur eine Möglichkeit um zu bestehen. Das ist die Zusammenarbeit und der Frieden mit den Arabern.
Zum Beispiel ist Israel Weltspitze bei der Wasserwirtschaft. Es nutzt 80% Abwasser als Brauchwasser. Israel hat Jordanien diese Technologie verkauft und heute kann Jordanien Obst und Gemüse selbst exportieren.
Was will Deutschland?
Eine Kritik an Israel ist antisemitisch, wenn sie eine Delegitimierung Israels, die Beurteilung nach Doppelstandards oder eine Dämonisierung dieses Staates beinhaltet.
Am 18. Juli 2014 fanden zwei Kundgebungen jeweils um 17.00 Uhr in Köln und Essen statt. Aufgerufen dazu hatte unter anderem auch DIE LINKE. NRW. Die Landessprecherin Özlem Alev Demirel in Köln: „Wir LINKEN stehen an der Seite der Friedensbewegung in Israel, Palästina, im gesamten Nahen Osten und weltweit.“ Landessprecher Ralf Michalowsky in Essen: „Die Hamas sind nicht unser politischer Partner! Aber sie sind in Verhandlungen mit einzubeziehen. Es ist eine Illusion zu glauben, dass eine Seite bestimmen kann, wer mit am Tisch sitzt.“Und die Linksjugend ['solid] Niedersachsen distanziert sich von jeglichen Teilnehmer der Demonstrationen, die einseitig dem Staat Israel die Schuld für die neuerliche Eskalation im Nahen Osten zuschreiben.
Fazit:
Keine Militäroperation der Israelischen Armee, ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, kann eine Lösung für den Gaza-Streifen sein, wo circa 1,82 Millionen Einwohner leben, sondern das Ende der israelischen Aggression und die Aufhebung der Blockade. Wir alle sollten unsere Stimme hörbar werden lassen für eine Welt, die den Krieg nicht mehr braucht und den Mut hat – den Mut! –, auf den Frieden zu setzen. Gerade auch in Nahost
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