Leserbriefe zur DDR!

Ich wundere mich über die ständigen Diskussionen über die DDR.
Bei den letzten Wahlen in der DDR, am 18. März 1990, mit einer
Wahlbeteiligung von 93,4%, haben 90 von 100 Wählern die DDR zu Grabe
getragen. Sie habe sich für ,,Freiheit statt Sozialismus“ entschieden!

Allgemein gilt, dass in der Freiheit jeder ohne Zwang zwischen
verschiedenen Möglichkeiten entscheiden kann. Aber ohne Demokratie keine Freiheit! Die sinkende Zahl der Wahlbeteiligten, zeigt deutlich, dass das Interesse der Bürger an der Demokratie und der Freiheit immer geringer wird. Viele Bürger meinen, die oben machen sowieso was sie wollen. Nur sie vergessen zu erwähnen, dass die Politiker zu ihren Posten nicht durch Bajonette gekommen sind, sondern durch Wahlen.

Mit dem Grundgesetz Artikel 20 (2) „Alle Staatsgewalt geht vom Volke
aus“... haben viele schlechte Erfahrungen gemacht.
Mit der geforderten Freiheit 1989/90 kam statt Wohlstand und sozialer
Gerechtigkeit, für viele im Osten der soziale Abstieg, was zu
Misstrauen gegenüber der Demokratie und Freiheit nicht nur im Osten
sondern auch im Westen führte.

Sie sind auch enttäuscht über die Politiker, die ihren Amtseid missachten und wie folgt handeln:
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle der Banken widme, ihre
Nutzen mehre, Schaden von ihnen abwende, das Grundgesetz der
Eliteherrschaft und die Gesetze des Mammons wahre und verteidige, meine
ihnen gegenüber obwaltenden Pflichten gewissenhaft erfülle und
unbeugsame Loyalität gegen jegliche Anfechtung von außen üben werde.
So wahr mir die Deutsche Bank helfe.“

Die Bürgerinnen und Bürger haben nur zwei Möglichkeiten, entweder
sie nutzen ihr Widerstandsrecht im Grundgesetz Artikel 20
„Die BRD ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“
oder sie finden sich in der brutalen Diktatur der Banken wieder!

Stanislav Sedlacik, 99427 Weimar
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