Mehr Platz für Gäste

Ulrich Ballhausen leitet die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte an der Jenaer Straße in Weimar. Die Einrichtung konnte jetzt durch einen Neubau ihre Kapazität aufstocken.
Weimar: Jenaer Straße | Es ist eine Erfolgsgeschichte, die an der Jenaer Straße in Weimar geschrieben wird. Hier hat die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte ihren Sitz. Im Kulturstadtjahr 1999 mitten in der Stadt eröffnet bietet sie vielfältige Angebote rund um das große Thema Demokratie, eng verwoben mit all den Aspekten, die die Stadt Weimar damit verknüpft; aufbereitet für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Rund die Hälfte der hier offerierten Angebote sind international.
Bisher konnten vier Gartenhäuser von den Gästen Einrichtung genutzt werden. Die auf Pfählen im stadtnahen Park errichteten Bettenhäuser bieten in Zweimannzimmern eine zweckmäßige Unterkunft. Bei Bedarf ist jeweils ein 3. Bett pro Zimmer vorrätig.

Doch mit einer Kapazität von 134 Betten stieß die Bildungsstätte in der Vergangenheit immer wieder an ihre Grenzen. Abhilfe soll jetzt ein neues Bettenhaus schaffen, das gestern eröffnet werden konnte.
Über diesen Hinzugewinn freut sich auch der Leiter der Einrichtung Ulrich Ballhausen. In dem neuen Bettenhaus stehen 14 weitere Zweit-Bett-Zimmer zu Verfügung. „Sie sind etwas großzügiger geschnitten, aber immer noch zweckmäßig, ohne Fernseher und Minibar“, gibt Ballhausen Auskunft. Hier sollen vornehmlich Fachkräfte der Jugendarbeit und Betreuer untergebracht werden. In dieser Investition, die vornehmlich durch Bundesmittel abgedeckt ist, sieht er eine Bestätigung für die geleistete Arbeit. „Das ist nicht selbstverständlich.“

Etwas mehr Engagement wünscht sich Ballhausen allerdings von der Stadt Weimar, die ebenso wie das Land Thüringen im Jahr 1994 eben jene Stiftung gründete, die Träger der Bildungsstätte ist. Rund 10 000 Euro erhält man aus der Stadtkasse, die aber projektbezogen eingesetzt werden und nicht für den laufenden Betrieb nutzbar sind. Allein durch die Kulturförderabgabe der Übernachtungsgäste fließe das Doppelte zurück. „Das hätte man anders lösen können.“
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