Mit Statistik kann man alles beweisen, auch das Gegenteil !

In Deutschland lebten nach dem Zensus 2011 - 80,2 Millionen Menschen. Ich höre öfter, wir haben die beste Gesellschaftsordnung, die beste Demokratie und das beste Wirtschaftssystem, um welches uns angeblich die ganze Welt beneidet. Komisch, warum haben wir dann jetzt 1,5 Millionen Einwohner weniger als bislang angenommen? Warum haben die Deutschen so wenige Kinder? Sind die Kinder ein Hindernis für einen höheren Lebensstandard?
Andererseits wird wieder immer Angst geschürt, dass die Ausländer Deutschland übervölkern. Als Personen mit Migrationshintergrund zählen im Zensus 2011 alle Ausländer/-innen sowie alle Deutschen, die nach 1955 auf das Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland zugewandert sind oder mindestens einen nach 1955 zugewanderten Elternteil haben.
Absurd! Somit haben meine drei Kinder, in Thüringen geboren, alle einen Migrationshintergrund? Deutsch ist ihre Muttersprache, von Geburt an sind sie deutsche Staatsbürger, aber nach dem Zensus haben sie tatsächlich einen Migrationshintergrund! Ist das ein verdeckter Arierschein ?
Es gibt, nach dem Zensus 1,1 Millionen Ausländer weniger als bislang angenommen. Nur 6,2 Millionen Einwohner (7,7 %) besaßen eine ausländische Staatsangehörigkeit. Das wieder spricht also den Aussagen über die Invasion der Ausländer in Deutschland, welche nur unser hervorragendes Sozialsystem ausnutzen wollen.
Es gibt ein großes Geschrei von Wirtschaft und Politik, dass in Deutschland Fachkräfte fehlen, aber 35,6 %, ca. 28,55 Millionen haben nur einen Haupt- beziehungsweise Volksschulabschluss. Ohne Schulabschluss sind 4,7 %, ca. 3,2 Millionen Menschen. Die Regierenden investieren nicht in Bildung und wollen sich die Fachkräfte billig aus dem Ausland holen. Die Ausbildung bezahlen die Anderen und Deutschland ist der Nutznießer. Es ist ihnen egal, dass die ausländischen Fachkräfte auch Familien haben wollen, Zuwanderung ist nicht erwünscht. Aber gerade die Familien sind doch die Keimzelle des Staates und in ihr suchen und finden Menschen Liebe, Geborgenheit und gegenseitige Hilfe. Familie und Kinder bedeuten Freude, Glück und Zusammenhalt.
In Deutschland waren zum Zeitpunkt des Zensus rund 40 Millionen Menschen erwerbstätig, 53,2 % Männer und 46,8 % Frauen. Die Erwerbstätigenquote betrug 64,5 %. 2,1 Millionen Personen waren erwerbslos. IAB-Direktor Möller, DIE WELT am 03.03.2011: Es gibt 2,7 Millionen befristet Beschäftigte, die Teilzeitbeschäftigung betrifft 8,7 Millionen. Die Zeitarbeiter ca. eine Million und 4,8 Millionen Minijobs. Wo werden denn solche Menschen mit prekären Beschäftigung erfasst?

Welcher Antworten zum Zensus 2011, werden uns die Volksparteien in diesem Wahljahr liefern ?
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