Nachbarschaft im Blick

Lothar de Maizière war im vergangenen Jahr zu Gast beim Geschichtsfestival in Weimar. (Foto: Veranstalter)
Weimar: Karl-Liebknecht-Straße | Unter das Thema „Nachbarschaften“ ist die 4. Auflage des Festivals „Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte“ gestellt. Vom 16. bis 18 November gestalten 62 Referenten aus sechs Länder ein Programm mit Podiumsdiskussionen, Lesungen, Filmen und kulturellen Abenden.

„Wir betrachten Nachbarschaften auf politischer und historischer Ebene“, erklärt Projektleiterin Franka Günther. Aber auch die sozialen Interaktionen bis hin zu Facebook wollen die Veranstalter im Blick behalten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den deutsch-französischen Beziehungen. Stammt doch die Idee für das Festival aus Weimars Partnerstadt Blois. Dort wird es seit über zehn Jahren durchgeführt. Nachbarschaften, Freundschaften, aber auch Fremdheiten in einer globalisierten Welt werden durch Historiker, Studierende Geschichtsinteressierte und Künstler näher beleuchtet.
Zum Auftakt spricht der Fernsehjournalist Dieter Kronzucker am 16. November, um 18 Uhr in der Musikschule „Ottmar Gerster“ über „Nachbarschaften eines Weltenbummlers“.

An die aktuellen Ereignisse in den USA knüpft ein Vortrag von Professor Michael Dreyer von der Uni Jena an. Dreyer untersucht den Einfluss nachbarschaftlicher Beziehungen auf den Wahlausgang. In der Eckermann-Buchhandlung lädt MDR Figaro zu einem Lese-Café mit Birgit Vanderbeke ein. Die deutsche Autorin lebt seit einigen Jahren in Südfrankreich. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Infos + Programm:
» weimarer-rendezvouz.de
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