Pfarrer Lothar König muss als freier Mann den Gerichtssaal verlassen !

Der Kampf der Demokraten gegen den Rechtsextremismus ist im Gerichtsaal des Landgerichtes Dresden mit voller Wucht entbrannt! Die unabhängige deutsche Justiz, welche auf dem rechten Auge blind ist, klagt einen Mann an, welcher die Situation im Land sehr real einschätzt und vor einer drohenden Gefahr durch die Neonazis für unsere Demokratie warnt. Jugend - Pfarrer Lothar König aus Jena, wird wegen seiner Teilnahme an der bislang größten Anti-Nazi-Demo Deutschlands am 19. Februar 2011 in Dresden angeklagt, wegen schweren Landfriedensbruchs, Beihilfe zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchte Strafvereitelung. Wir waren am 28. und 29. Mai mit weiteren Beobachtern im Gerichtssaal, um den Verlauf selbst zu verfolgen. Aber der Prozess gerät völlig aus der Bahn, nicht der Angeklagte, sondern die Staatsanwältin, der Richter und Zeugen kommen in Erklärungsnot. Angebliche Beweise lösen sich in Luft auf, Vernehmungsprotokolle sind verschwunden. Die vorgeführten Videos widersprechen den Aussagen der Polizisten. Bisher sind keine der Anklagen haltbar. Was passiert hier? Die Justiz ist doch dem Grundgesetz verpflichtet und dort steht im Artikel 20: Die BRD ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. Gegen Jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Genau das hat Lothar König getan.
Der Richter und die Staatsanwältin suchen aber angestrengt weiter nach jedem Strohhalm, um die Anklage aufrecht zu erhalten. Seit der Wende ist Lothar König der erste evangelische Pfarrer, der vor Gericht steht. Aber er steht auch stellvertretend vor Gericht für alle die Pfarrer, welche sich öffentlich gegen die Neonazis stellen. Allgemein ist bekannt, dass seit Jahren die Regierenden eine zunehmende Umverteilung von unten nach oben betreiben. Das führt zur Unzufriedenheit der Bürger und die Regierenden versuchen die Unzufriedenheit der Bürger gegen die Ausländer, Juden und Linken zu lenken.
Gegen diese Missstände in unserer Gesellschaft ist die Zivilgesellschaft und das sind die Kirchen, die Friedensbewegung, die antifaschistischen Gruppierungen, die demokratischen Parteien und die Organisationen verpflichtet nicht zu schweigen. Denn für sein zivilgesellschaftliches Engagement steht Pfarrer Lothar König vor Gericht.
Er braucht unsere Solidarität!
Mehr aktuelle Informationen sind hier abrufbar
http://soligruppe.jg-stadtmitte.de/
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/jugendpfarre...
Der nächste Verhandlungstag ist am 20. Juni 2013, Landgericht Dresden
Schweigen ist Zustimmung – alles Grausame dieser Welt geschieht mit
Zustimmung der Schweigenden!

Heidrun und Stanislav Sedlacik, Weimar
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