Quo vadis, SPD und LINKE?

Am 29.Februar besuchte SPD-Chef Sigmar Gabriel das Neubaugebiet Weimar-West.
Nach dem Gespräch mit Ehrenamtlern und Offiziellen im Mehrgenerationshaus ist es dann zu einem Bürgergespräch gekommen. Hierbei nutzte ich die Gelegenheit ihm zu sagen, dass ich als Mitglied der LINKEN auch meine Zustimmung gegeben habe, den Oberbürgermeister Stefan Wolf (SPD)als gemeinsamen OB-Kandidat von SPD und LINKEN zu unterstützen.  Damit setzte die LINKE und die SPD in Weimar ein deutliches Signal für den Kommunalwahlkampf in Richtung einer sozial gerechten, kinder- bzw. familienfreundlichen und kulturell vielfältigen Stadt, die auch in der Zukunft sich durch hohe Lebensqualität auszeichnet. Ich fragte dann, wann wird das Gleiche auch in Erfurt und Berlin möglich sein?
Daraufhin nannte Gabriel drei Gründe, warum es zwischen der SPD und den LINKEN nicht geht! Die Ost-Linken sind seiner Meinung nach OK und wenn der Bundesvorsitzender Dietmar Bartsch heißt, steht der Zusammenarbeit nichts im Wege. Aber die chaotische Linke im Westen und Lafontaine als Vorsitzender wären für die SPD nicht akzeptabel.
Außenpolitisch lehnt DIE LINKE den Einsatz der UNO-Blauhelmsoldaten ab und das ist mit der SPD nicht zu machen. Auch die Vorschläge von der Partei DIE LINKE für den Schuldenabbau sind von der SPD um keinen Preis tragbar. Die Antworten stellten mich nicht zufrieden, nur gut, dass es wenigstens an der Basis Kooperationen gibt,  für linke, soziale Politik in Weimar.

Stanislav Sedlacik ,  99427 Weimar
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