Rede zum Weltfriedenstag 2013 auf dem Erfurter Anger

Wer für den Frieden ist, der muss auch für seine Verteidigung gerade stehen. Der Frieden darf nicht zur Bequemlichkeit werden, sondern er fordert von uns Mut und Tapferkeit. Frieden wird uns nicht geschenkt, dafür müssen wir hart kämpfen. Das zeigt auch die Geschichte des Weltfriedenstages und Antikriegstages in Deutschland. Seit Beginn der 1950er Jahre wurde in den Osten der 1. September als „Weltfriedenstag“ gedacht. Im Westen erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“. Wir haben im GG Artikel 26 ,,Verbot der Vorbereitung eines Angriffskrieges; Kriegswaffen Kontrolle“! Wie ist dieser Artikel in der Praxis umgesetzt ? 1999 hat die Bundeswehr zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik an einem verfassungsmäßig und völkerrechtlich umstrittenen Krieg – dem Kosovo Krieg – teilgenommen. Seit Dezember 2001 ist die Bundeswehr in Afghanistan dabei. Deutschland ist der drittgrößte Waffenlieferant in der Welt. Deutschland mischt sich zu oft in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten ein und ergreift Partei nur für sie angenehme Oppositionelle. Warum hinterlässt die Bundeswehr in Afghanistan für 250 Millionen € Waffen und Kriegsmaterial? Wer wird damit zur Kriegsführung ausgerüstet? Wie stark müssen wir uns im Energieverbrauch weiter einschränken, um die Schadstoffemissionen durch unsere Teilnahme am Krieg zu kompensieren? Krieg ist doch die größte Umweltverschmutzung ! Warum unterstützen wir den Traum vom Friedensnobelpreisträger USA Präsident Barack Obama von einer atomwaffenfreien Welt nicht, in dem wir Barack Obama auffordern, seine in Deutschland stationierten Atomwaffen in die USA zurück zu nehmen? Vom Anger in Erfurt rufe ich alle friedliebenden Menschen auf zur Solidarität mit Syrien ! Der Versuch des Westens mit Ihren sogenannten Revolutionären den geführten Krieg in Syrien zu gewinnen ist gescheitert. Deshalb sollte durch den offenen militärischen Angriff durch die USA, die Wende im Bürgerkrieg für die sogenannten Revolutionäre erreicht werden. Der Grund ist der angebliche Giftgas-Angriff von der Armee des Präsidenten Assad auf die eigene Bevölkerung, ohne konkrete Beweise! Aber auch BRD als NATO-Mitglied kann schon bald in diesem Krieg tätigt sein.
Ende Januar 2013 sind 300 Soldaten des deutschen Einsatzkontingents, zwei Patriot- Kampfstaffeln in der Türkei. Generalsekretär der NATO, Rasmussen: ,,Seiner Einschätzung nach hat der syrische Präsi­dent Baschar al-Assad am 21. August Hunderte unschuldiger Syrer mit Giftgas töten lassen.“ Rasmussen: ,,habe geheimdienstliche Erkenntnisse gesehen und Informationen bekommen, die keinen anderen Schluss zuließen.“ Wie die Beweise genau aussehen, dazu könne er nichts sagen trotzdem forderte er eine militärische Reaktion der Staatengemeinschaft. Dies erinnert an die Lügen und gefälschten Beweise der Bush-Regierung von 2003, mit denen der „Krieg“ gegen den Irak legitimiert wurde. In dem Land des Martin Luther sollen wir uns durch seine Worte leiten lassen:“Frieden erhalten ist besser als Frieden schließen.“ Entsprechen der Gefahr eines neues Krieges in Syrien, muss die Friedensbewegung aktiv werden und mit Mahnwachen und Friedensdemonstrationen Ihre Position öffentlich präsentieren.
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