Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht - Ehrung in Weimar/Schöndorf

Schneefall, Frost und eine nicht vorhandene öffentliche Information konnten nicht verhindern, dass sich am Sonntag den 13. Januar 2013, zirka vierzig MitstreiterInnen zu einer Ehrung am Rosa-Luxemburg-Denkmal in Schöndorf zusammengefunden haben, um den 1919 durch die rechtsextremen Soldateska ermordeten Revolutionären Rosa und Karl zu gedenken. Die drei Sprecher, unsere Landtagsabgeordneten H. Sedlacik, Dirk Möller und Hans Modrow ermunterten die Anwesenden und alle aufrechten Menschen, weiter gegen Sozialabbau, gegen die Entwürdigung von Millionen Menschen durch die Arbeitslosigkeit, gegen die Ausweitung des Niedriglohnsektors, der Leiharbeit und gegen dadurch verursachte Armut zu kämpfen. Die Teilnehmer demonstrierten gegen einen unerträglichen Zustand, in dem Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden, was seinen extremsten Ausdruck in den milliardenschweren Rettungspaketen für Banken findet.
Sie erklärten sich solidarisch mit den Erniedrigten und Beleidigten,
besonders bedrängt in Griechenland und Spanien - nicht zuletzt durch die Politik der BRD. Sie stellten sich gegen die Beschränkungen bürgerlicher Freiheiten. Sie wehren sich gegen die stetig brutaler agierenden Nazis, verlangen die rückhaltlose Aufklärung der faschistischen NSU-Morde und fordern das Verbot der NPD und weiterer Nazistrukturen. Wir finden es unerträglich, wenn wie am gleichen Tag in Magdeburg Polizei die marschierenden Alt-und Neunazis schützt und Gegendemonstranten kriminalisiert und dass von Regierungsseite ( Innenminister Sachsen-Anhalt) der Nazi – Aufmarsch bagatellisiert wird. Die Teilnehmer demonstrierten gegen jeglichen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Islamfeindlichkeit und Nationalismus. Dem Antifaschismus, der internationalen Solidarität und dem Humanismus wollen die Teilnehmenden ihre ganze Kraft geben.
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