Über das Geld der Kirche redet man nicht, man hat es!

In Thüringen sind von der Gesamtbevölkerung gerechnet lediglich 24,5%
Protestanten und 7.8% Katholiken. Die restlichen rund 70% sind
Atheisten, aber alle tragen die Kosten für den Papstbesuch.
Die katholische Kirche in Deutschland wird für den Besuch von Papst
Benedikt XVI. im September bis 30 Millionen Euro ausgeben. Die Kosten
für Einsätze von Polizei und Bundeswehr zahlen die Länder sowie der Bund
und dazu gibt es derzeit keine genauen Angaben.
Der Bürger wird aber im ungewissen gelassen, wie viel Steuergelder die
katholische und evangelische Kirche Jahr für Jahr vom Staat bekommen.
Die Humanistische Union hat errechnet, dass der Staat seit 1949 an die
beiden Kirchen ca. 14 Milliarden Euro überwiesen hat.
Den Berechnungen zufolge erhielten die Evangelische Kirche in
Deutschland (EKD) und die katholische Kirche allein im vergangenen Jahr
2010 zusammen etwa 460 Millionen Euro als Staatsleistungen von fast
allen deutschen Bundesländern. Die Kirchenbaulasten der Länder sind
darin noch nicht enthalten.
Auch die DDR unterstützte in ihren 40 Jahren die Kirchen mit ca. 630
Millionen DDR-Markt. Die Kirchen in der DDR, verfügten über einen nicht
unbeträchtlichen Besitz an Land und Gebäuden und Betrieben eigenen
Schulen und Krankenhäuser. In ihren Personal- und
Organisationsentscheidungen waren sie unabhängig. Durch die Möglichkeit,
eigene Zeitungen und verschiedene Publikationen herauszugeben sowie ihre
Türen für kritische Künstler und oppositionelle Schriftsteller zu
öffnen, bildeten die Kirchen innerhalb des SED-Staates eine Art „zweite
Öffentlichkeit“. Der friedliche Umbruch von 1989 wäre ohne die Kirchen
in dieser Form kaum denkbar gewesen.

Stanislav Sedlacik, 99427 Weimar
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