Urnengang am 22. April: Städte, Gemeinden und der Landkreis suchen Wahlhelfer

Olaf Schaefers, Wahlleiter in Weimar
Am 22. April wird der neue Oberbürgermeister für Weimar gewählt. Vier Kandidaten stellen sich dem Bürgervotum. In 46 Wahllokalen darf abgestimmt werden. Wer am Wahlsonntag verhindert ist, kann seine Stimme auch per Briefwahl abgeben. Für einen reibungslosen Ablauf der Wahl und der Stimmenauszählung sucht die Stadtverwaltung Weimar derzeit noch Wahlhelfer. Welche Voraussetzungen diese zu erfüllen haben, wollte AA-Redakteurin Simone Schulter von Wahlleiter Olaf Schaefers wissen.

Wie viele Wahlhelfer werden in Weimar benötigt?
Das hängt von der Wahl selbst und deren Auszählungsprozedere ab. Wir rechnen immer mit 400 bis 500 Wahlhelfern. Bei einer Oberbürgermeister­wahl gestaltet sich die Auszählung relativ einfach, anders als bei Stadtrats- oder Bundestagswahlen. Wir werden diesmal wohl eher im unteren Bereich bleiben. Sechs bis sieben Wahlhelfer benötigen wir pro Wahllokal, in größeren Wahlbezirken acht. Hinzu kommen noch Wahlhelfer in fünf Wahllokalen, in denen allein die Briefwahlstimmen ausgezählt werden.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen?
Ein Wahlhelfer muss mindestens 18 Jahre alt sein. Weitere Voraussetzungen gibt es nicht. Es ist auch nicht zwingend erforderlich, dass der Wahlhelfer in Weimar wahlberechtigt ist.

Wird eine solche Tätigkeit honoriert?
Wir zahlen ein Erfrischungsgeld. Das liegt zwischen 40 und 50 Euro. Hierbei kommt es darauf an, in welcher Funktion man als Wahlhelfer fungiert, also beispielsweise als Wahlvorstand, Schriftführer oder einfacher Wahlhelfer. Höher fällt das Erfrischungsgeld auch aus, wenn man sein Handy oder Auto zur Verfügung stellt. Es sind keine hohen Beträge. Wer Wahlhelfer ist, macht das sicher aus Enthu­siasmus. Für Studenten dürfte diese Summe allerdings ein Argument sein.

Wie viel Zeit muss man als Wahlhelfer einplanen?
Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Der Wahlhelfer sollte bereits 7.30 Uhr vor Ort sein, um das Wahllokal mit herzurichten. Beendet ist der Einsatz nach Auszählung aller Stimmen. Das dürfte aber im Falle der OB-Wahl nicht allzu lange dauern. Ich rechne mit einer bis zwei Stunden.

Werden Wahlhelfer vor ihrem Einsatz geschult?
Ja, es gibt Schulungen vor allem für die Wahlvorstände und Schriftführer. Wir bieten dafür zwei ­Termine im März an. Eine Teilnahme ist aber nicht zwingend erforderlich. Wer das erste Mal als Wahlhelfer mitmacht, dem ist sie allerdings zu empfehlen.

Wo und wie kann man sich bewerben?
Bewerben kann man sich bei Beate Groh aus der Stadtverwaltung. Bewerber haben die Möglichkeit, sich um eine bestimmte Funktion im Wahlvorstand zu bewerben. Wir versuchen, Wünsche nach speziellen Einsatzorten zu berücksichtigen. Mit der Bewerbung kann man gleichzeitig seine Bereitschaft kundtun, zur möglichen Stichwahl am 6. Mai noch einmal als Wahlhelfer anzutreten.

BEWERBUNG für WEIMAR:
Kontakt: Beate Groh,
Stadtverwaltung Weimar,
' 0 36 43 / 76 23 99,
beate.Groh@stadtweimar.de


BLICK NACH APOLDA:
• Auch die Stadtverwaltung Apolda sucht noch dringend Wahlhelfer für die am 22. April stattfindenden Bürgermeister- und Landratswahlen. Bewerber müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten in der jeweiligen Gemeinde leben.
• Für die Tätigkeit am Wahltag erhalten die Beisitzer von der Stadt Apolda eine Entschädigung in Höhe von 35 Euro.
• Interessenten sollten sich schnellstmöglich an die Wahlleiterin Katrin Schäfer wenden:
' 0 36 44 / 65 01 60, E-Mail: wahlen@apolda.de.
Anzugeben sind Name, Geburtsdatum und Anschrift.
• Vor der Wahl gibt es eine Einweisung für alle Mitglieder in den Wahlvorständen.
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