Was ist unsere Zukunft: Kinder oder Geld?

In Weimar-West haben am 3. September Oberbürgermeister,
Ortsteilbürgermeister, weitere Stadtverantwortliche, Baufachleute und
zwei Schulleiter die Bürger über zwei Varianten für die Schulsanierung
informiert.

Die erste Variante, die Grundschule und die Regelschule zu sanieren,
hätte 23 Mio. Euro gekostet und wird deshalb von den Verantwortlichen
abgelehnt.

Bevorzugt wird die zweite Variante, sie kostet nur 20 Mio. Euro, und
aus den zwei Schulen wird ein Schulcampus und ein Sportcampus gebildet. Damit müssen aber die Kinder bei jeden Wetter ca. 500 m von einen Standort zum anderen laufen. Und auch der Weg von dem einen Campus zu dem anderen durch den Park muss erst noch ausgebaut werden. Auch das wird wieder etwas kosten. Diese Variante hat laut einführendem Vortrag leider die Zustimmung der Pädagogen beider Schulen gefunden.

Eine dritte Variante, an einem einzigen Standort einen komplexen
Schul- und Sportcampus zu errichten, und somit den Kinder den Weg zu ersparen, hatte leider niemand von den Verantwortlichen zur Diskussion vorgeschlagen.

Es gibt in Weimar-West auch noch ein Gymnasium, doch dieses kommt leider im Schulsanierungs-Konzept nicht vor. Weil es schon Teil saniert sei.

Alles in allem: Die Schulsanierung in Weimar-West ist nur ein
Stückwerk ohne Konzept.

Aber warum gibt es, bitte schön, in einer der reichsten Republiken dieser Erde immer weniger Geld für die Bildung?

Wir brauchen wieder die Steuersätze, die noch zu Zeiten von Kanzler
Kohl üblich gewesen sind!
Der Staat hatte seinerzeit 60 % Steuern aus Lohnsteuer und
Mehrwertsteuer eingenommen und 40 % von Unternehmen.

Heute dagegen nimmt der Staat ca. 90% von Steuern aus Lohnsteuer und Mehrwertsteuer, aber nur noch 10% von den Unternehmen.
Die Großkonzerne und die Großbanken haben sich mit unterstützung der Politik aus der Finanzierung der BRD verabschiedet. Warum auch sollen sie mehr Steuern zahlen, denn "der Kommunismus" ist doch schon tot...

Dafür aber werden unsere Steuergelder in die Großbanken gepumpt, dass
diese ihre Verluste abdecken können und nicht in Konkurs gehen. Doch
ich als selbständige Handelsvertreter bekomme vom Staat, wenn die Firmen
wegen der Finanzkrise, welche zur einer Wirtschaftskrise führt, keine
Schleifscheiben mehr von mir kaufen können, keinerlei Geld aus einem
"Rettungsschirm".

Immer aber haben wir genügend Geld für weltweite militärische
Abenteuer, welche bedauerlicherweise schon fast 100 jungen deutsche Soldaten das Leben gekostet haben.

Aber in einer Demokratie sind die Politiker nicht durch Bajonette
an die Regierung gekommen, sondern durch freie und geheime Wählen. Somit entscheidet der Wähler und er sollte auch verantwortlich über den
Inhalt der Politik mitreden dürfen.

Der Wähler möchte, bitte schön, bei der nächsten Bundestagswahl im
Jahre 2013, wir leben doch angeblich in einer christlichen Gesellschaft, sich nach Jesus Worten in Mt. 6,24 entscheiden:
,,Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen
und den anderen lieben, oder er wird an dem einen hängen und den anderen
verachten: Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“

Stanislav Sedlacik, 99427 Weimar
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