Wenn verhandelt wird, wird nicht geschossen!

Viele Politiker in Deutschland und Israel greifen den
Literaturnobelpreisträger Günter Grass
wegen seines aktuellen Gedichtes "Was gesagt werden muß" heftig an!

Herr Grass meint; dass Deutschland aus seiner Geschichte heraus
immer die Pflicht hat, Israel  bedingungslos zu unterstützen. Aber es muss auch Israel  in den Arm fallen können, um dessen Regierung von gefährlichen Kriegsabenteuern gegen Iran abzuhalten!

Greift Israel den Iran an, wird es zum Aggressor und dafür bekommt
es kein UN-Mandat.
Und aus Iran wird ein Opfer. Israel vernichtet die iranischen
Atomanlagen, manche davon sind, schon  in Betrieb. Durch die
Zerstörung wird  Radioaktivität freigesetzt und so entsteht ein
Atom-GAU für die Menschen nicht nur im Iran, sondern auch in den
Nachbarstaaten von Iran und Israel.

Aber was macht dann der Iran?
Ayatollah Khamenei, der oberste politische und geistliche Führer
Irans, erklärte: "Wir werden auf den Angriff mit allen uns zu
Verfügung stehenden militärischen Mitteln antworten."
Irans ballistische Raketen haben 2000 km Reichweite.

Doch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte:
"Ich nehme Raketenangriffe auf Tel Aviv in Kauf, um eine
iranische Atombombe zu verhindern.“
Nur was passiert, wenn Iran nicht Tel Aviv, sondern den Reaktor in
Dimona und die Orte, in denen  bis zu  200 israelische Atomwaffen
gelagert sind, mit Raketen angreift? Israel ist zwar die am besten
ausgebildete und ausgerüstete Militärmacht im Nahen Osten, aber wie
sicher ist ihr Raketenabwehrsystem? Weltweit gilt die USA-seegestützte
Raketenabwehr  als besonders zuverlässig. Dennoch verliefen seit 2002
ganze 22 von 27 Abfangtests nach Angaben der USA erfolgreich. Fünf
Raketen sind also trotzdem durchgekommen; und das war nur ein Test!

Aber es geht auch anderes!
In Tel Aviv fand ein Marsch gegen den Angriff auf Iran statt. Etwa
1000 Menschen haben sich an der ersten größeren Demonstration in Israel gegen einen möglichen Krieg mit Iran beteiligt.

Das muss für uns in Weimar ein Vorbild sein und der Weimarer
Friedens-Kreis soll endlich aus seinen Dornröschenschlaf erwachen.
Am Denkmal des persischen Dichters  Hafes-e Schirazi in Weimar stand zum Neujahresfest zwischen den großen Granit-Stühlen ein Glaskubus und dort sind vereint in einem Dreieck die Bibel, der Koran und die jüdische Tora. Damit soll der interreligiöse Friedensdialog symbolisiert werden.

Deshalb soll uns auch ein Gedicht  des persischen Dichters Hafes-e Schirazi eine Mahnung sein!

"Nur durch das Wissen wird der Mensch zum Menschen:
Fehlt Wissen ihm, gleicht er dem Tiere nur;
Und Torheit ist das Handeln ohne Wissen,
Und Torheit findet nie der Wahrheit Spur."

Stanislav Sedlacik,  99427 Weimar
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