Wie der Politiker - Verdrossenheit in Weimar-West entgegenwirken?

Ich kann mir nicht erklären, warum von zirka 5500 Einwohnern (Stand 2011) nur zirka 50 Interessierte zur Einwohnerversammlung (EW) am 11. September ins Mehrgenerationenhaus Weimar-West gekommen sind. Alle Themen waren vorher in der Presse veröffentlicht. Aber wenn ich in die Hauseingänge schaue, sehe ich, dass nur an 1-2 Briefkästen TA oder TLZ draufsteht. Somit war die Bekanntmachung durch die Presse nicht ausreichend genug. Deshalb sollten wir als Ortsteilrat uns dazu durchringen, in Zukunft in den Hauseingängen Aushänge mit der Ankündigung zu machen. Von den drei Wohnungs-unternehmen im Ortsteil ist nur ein Vertreter von der Wohnstädte gekommen. Der Wohnungsleerstand in der Wohnstätte beträgt 2 Prozent. Die GWG hat sich entschuldigt und der OB Wolf hat dazu einen Bericht vorgelesen und gesagt, dass alle Fragen bitte schriftlich an die GWG zu richten sind. Der Leerstand in der GWG ist 5,6 Prozent. Im Schulcampus werden erst im nächsten Schuljahr die Schüler der "Albert Schweitzer" und der "Carl-August-Musäus" Schule gemeinsam lernen. Die Sporthalle, ein neuer Sanitärtrakt und eine Aula/Mensa werden erst ein halbes Jahr später fertig. Vermieter Baucontrol hat wie immer mit seiner Abwesenheit geglänzt. Ein privater Unternehmer muss den Einwohnern keine Rechenschaft über seine Tätigkeit abgeben. Ja, bei Privat hat eben die Demokratie ihre Grenzen. Es gab Hinweise über Behinderungen auf dem Gehweg bei REWE mit dem Rollator. Hier soll am Containerplatz Abhilfe geschaffen werden. Die Finanzierung des Bürgerhauses und weiterer Vereine ist nach Aussage der Stadtverwaltung gesichert. Die Sanierung des Parkplatzes Soproner Straße und des Bahnüberganges zur Röhrstraße werden entsprechend den Planungen durchgeführt. Zum Straßburger Platz sagte OB-Wolf, dass ein Volksbankkonsortium den Platz ersteigert hat und eine Zusammenarbeit mit der Stadt verweigert wird. Zur Sperrmüllabfuhr wurde diskutiert, ob es nicht wieder besser wäre Straßenweise Sperrmüllabfuhr zu organisieren. Da die Einzelanmeldungen nicht wirklich funktionieren, denn der Haufen wächst über Nacht meist an und bleibt dann liegen, da ja nicht so viel angemeldet wurde. Das ist ein Ärgernis. Der Lärm bei den Baumaßnahmen erhitzte am Abend auch die Gemüter. Deshalb wurde weiter um Verständnis geworben, denn Bauen macht nun mal Lärm. Beim Bolzplatz am Gymnasium entsteht auch eine erhebliche Ruhestörung, doch hier gibt es nur eines. Die Anwohner sollten bitte mit den Jugendlichen über die Ursachen sachlich reden und wenn möglich abstellen. Auch hier kann der Ortsteilrat wirksam werden. Ich bin dafür, dass wir im Ortsteilrat für entsprechende Schwerpunkte in Weimar West persönliche Verantwortung übernehmen. Zum Beispiel für den Kontakt zu Vereinen und Einrichtungen, zur Jugend - Sport - Sozialem usw. Die Sitzungen des Ortsteilrates sollten öffentlich sein. Weiter muss der Ortsteilrat feste Sprechstunden den Bürgern anbieten und somit mit Ihnen besser ins Gespräch zu kommen. Der Ortsteilrat kann nicht, wie bisher nur auf den Ortsteil-bürgermeister reduziert werden, wir sind ein gewähltes Gremium, das Verantwortung übernehmen will.
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