Zurück ins Quartier: Neue Bibo in Schöndorf

Cornelia Schröder ist Diplombibliothekarin und leitet die neue Stadtteil- und Schulbibliothek in Weimar-Schöndorf. „Mr. Chartwell“ von Rebecca Hunt ist derzeit ihr Lieblingsbuch.
Kommando ­zurück! 1998 wurde die Zweigbibliothek der Stadt­bücherei Weimar in Schöndorf geschlossen. Ein Trend zur Einsparung, dem viele Städte infolge klammer Kassen in den vergangenen Jahren folgten. Nun kehrt die Stadtbücherei ins Wohngebiet zurück und erspart so mancher Leseratte den weiten Weg ins Stadt­zentrum.

Rund 100  000 Euro wurden für die neue Zweigstelle investiert. Allein 40 000 Euro wurden für Bücher, CDs und andere Medien ausgegeben. Untergebracht ist die Bibliothek im Gebäude der Schöndorfer Schule und soll auch von den dort lernenden Grund- und Regelschülern eifrig genutzt werden. Zur Eröffnung traf der Allgemeine Anzeiger Bibliotheksleiterin Cornelia Schröder und bat sie, zehn Sätze zu vervollständigen.

Bibliothekarin bin ich geworden,
weil ich gern lese und gern mit Menschen zusammen bin.

Die neue Stelle in ­Schöndorf bedeutet für mich...
eine neue Herausforderung. Ich arbeite nach vielen Jahren in der Stadtbücherei jetzt sehr eigenständig. Ich finde diese Vielfalt einfach wunderbar.

Der schönste Platz in der Schöndorfer Bibliothek...
ist wohl unsere Sitzbank vor der Hörstation. Kinder werden unsere Sitzsäcke lieben.

Die Nutzer freuen sich...
auf 5500 Medieneinheiten. Dazu gehören neben Büchern auch Hörbücher, Filme, Musik-CDs und CD-Roms. Der Bestand soll auf bis zu 9000 Medien ausgebaut werden.

Mein schönstes Leseerlebnis als Kind...
hatte ich mit dem Buch „Der kleine Zauberer und die große Fünf“ von Uwe Kant.

Als Erwachsene lese ich...
gern Familiengeschichten, die sich über mehrere Genera­tionen erstrecken, aber auch Frauenromane, wenn sie nicht zu trivial sind, sowie Krimis.
Mein derzeitiges Lieblingsbuch... heißt „Mr. Chartwell“ von Rebecca Hunt. Es ist ein amüsantes, kurzweiliges Buch, auch wenn es um ein ernstes Thema wie Depression geht.

Mein Lieblingsautor...
ist zur Zeit Martin Suter.

Meine Bücher lese ich...
bevorzugt in der Küche, wenn mein Mann in Wohnzimmer fernsieht.

Im Jahr schaffe ich...
etwa 20 Bücher. Viele Romane lasse ich mir aber während der Fahrt zur Arbeit vorlesen. ­Hörbücher sind eine wunderbare Erfindung.

ÖFFNUNGSZEITEN der Schul- und Stadtteilbibliothek:
Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 18  Uhr,
Mittwoch und Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 13  bis 16 Uhr
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