Ein neues Gartenhaus auf dem eigenen Grundstück

Idyllisches Gartenhaus (Foto: © Terrasse, Gartenhaus (Günter Grumer/Flickr, CC BY-SA 2.0))

Gute Gründe dafür gibt es reichlich und das Angebot an Fertighäusern zum Selbstaufbau ist schon fast unüberschaubar. Somit sollte bei dieser Idee eine sehr sorgfältige Planung im Vordergrund stehen. Die wichtigste Frage ist dabei sicherlich, wozu man das Gartenhaus nutzen möchte, zum Beispiel für Gartengeräte, als Hobbyraum oder auch zur wohnlichen Nutzung.

Anhand dieser Kriterien und der verfügbaren Gartengröße kann sich der Hauseigentümer dann schon mal im Internet, bei Baumärkten und entsprechenden Fachfirmen über mögliche Angebote informieren. Eine weitere wichtige Entscheidung wird sein, welche genaue Position für das Haus am sinnvollsten ist. Hierbei sollte man praktisch und langfristig planen – der Ausblick durch die Fenster, eine gute Zugänglichkeit zum Eingang, genügend Abstand zu Bäumen, Hecken und Wänden sind zum Beispiel wesentliche Aspekte.

Auf welchem Untergrund soll das Gartenhaus stehen?

Im einfachsten Fall legt man vier ebene Reihen von stabilen Betonplatten auf den Rasen, auf denen dann die Außenwände des Holzhauses stehen. Die nächste Variante wäre, eine entsprechend große Fläche im Garten einzuebnen und mit Platten zu belegen, so wie bei einer Terrasse. Möchte man aber langfristig Setzungsschäden vermeiden und auch einen stabilen und trockenen Boden in seinem Gartenhaus haben, wird ein betoniertes und mit Eisen bewehrtes Fundament die einzige sinnvolle Lösung sein. So eine Betonfläche kann dann natürlich auch noch mit schönen Fliesen belegt werden. Für eine zukünftige Nutzung von Strom, Licht und Wasser in den neuen Räumlichkeiten muss das bereits bei der Fundamenterstellung entsprechend berücksichtigt werden.

Das Raumklima in einem Gartenhaus

Holz speichert und leitet Wärme ausgesprochen gut. Daraus ergeben sich die bekannten Erfahrungen, dass sich ein einfaches Gartenhaus im Sommer sehr schnell und übermäßig aufheizt und es im Winter entsprechend kalt ist. Für dieses Problem bieten die Holzhaus-Hersteller die unterschiedlichsten Holzqualitäten und Wandstärken an. Holzbohlen mit nur 28 mm Dicke sind natürlich gewichtsmäßig für den Selbstaufbau angenehm handlich. Mit steigender Wandstärke erreicht man jedoch eine bessere Isolierung und auch Stabilität des Hauses. Ebenfalls bestehen die meisten Dachkonstruktionen hier nur aus Holzlatten und einer Lage Dachpappe. Das garantiert in der Regel eine zuverlässige Dichtigkeit, aber kaum einen Wärme- bzw. Kälteschutz. Mit einer zusätzlichen Lage von günstigen Isolierplatten erreicht man sicherlich ganzjährig ein angenehmeres Raumklima.

Die Materialqualitäten eines Gartenhauses

Sehr wichtig für ein Häuschen im Garten ist der Holzschutz. Idealerweise entschließt man sich beim Kauf für ein Modell, bei dem bereits sämtliche Einzelhölzer industriell mit einem Holzschutzmittel versehen wurden. Das ergibt eine gute Grundimprägnierung und ermöglicht problemlos weitere, individuelle Anstriche durch den Kunden. Ebenso sollte man aus Korrosionsgründen bei allen Metallteilen, wie Schrauben und Scharnieren, auf eine ausreichende Qualität achten – verzinkte Schrauben und Oberflächen oder Edelstahlstahlschrauben sind hierfür gut geeignet.
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