Fenstersanierungen lohnen sich heutzutage

Alte Fenster sind oft eine große ineffiziente Schwachstelle beim Energieverbrauch, dar die Wärme rasch entweicht und auf diese Weise die Heizkosten in die Höhe getrieben werden. Je älter die Fenster sind, desto höher ist der Energieverbrauch. Dabei sind nicht nur die Rahmen von Belang, sondern auch die Verglasung. Damit die Sanierung der Fenster möglichst effizient verläuft, sollte auch eine Fassadendämmung in Erwägung gezogen werden. Neue Fenster einzusetzen, reicht in der Regel nicht, wenn die Wände nicht gut isoliert sind, da die feuchte Luft in den Räumen nicht optimal entweichen kann und es zu Schimmelbildung kommt.

Fensteraustausch, kostengünstig und effektiv


Der Austausch der Fenster geht relativ einfach vonstatten, wobei die Kosten überschaubar bleiben. Längerfristig spart man durch Sanierung Heizkosten und schont ganz nebenbei noch die Umwelt. Besonders Kunststofffenster werden immer beliebter, da sie äußerst effizient sind. Bei einer Fenstersanierung verringert sich der Wärmeverlust um circa vierzig Prozent und mehr. Werden ergänzend noch das Dach und die Fassade saniert, sind noch größere Energieeinsparungen möglich. Neue Fenster sind häufig recht kostspielig. Pro Quadratmeter kostet der Einbau der Fenster zwischen einhundert und vierhundert Euro. Allerdings können für die Sanierung der Fenster Fördermittel beantragt werden, was die Geldausgaben minimiert. Neu bei der Fenstersanierung ist, dass auch die Himmelsrichtung mit einbezogen wird, dar die Nordseite eine bessere Dämmung benötigt als die Südseite. Bei Fenstern zur Südseite lässt sich die Sonneneinstrahlung nutzen. Hier rückt der sogenannte g-Wert in den Blickpunkt. Die Gesamtenergiedurchlässigkeit kann deutlich beeinflusst werden. Damit die Sonneneinstrahlung bei Fenstern zur Südseite optimal genutzt werden kann, sollte die richtige Verglasung gewählt werden. Je höher dabei der g-Wert ausfällt, desto mehr Sonnenlicht und Wärme kann durch die Fenster dringen. Für den Sommer sollten die Fenster mit einem angemessenen Sonnenschutz versehen sein. Doppelscheibenwärmeschutzglas spart sehr viel Energie. Mit einer Dreifachverglasung spart man sogar bis zu achtzig Prozent Energiekosten im Vergleich zur einfachen Verglasung. Bei der Sanierung ist das Einfräsen von Dichtungslippen die dauerhafteste wenn auch kostenaufwendige Lösung. Hier liegt der Richtwert bei fünf bis zehn Euro pro Meter.

Vorsatzscheiben oder Glastausch


Die Montage einer zusätzlichen Glasscheibe im Innenbereich des Fensters, einfach oder wärmeschutzverglast verwandelt das bisherige Fenster in ein Kastenfenster. Hierbei können circa vierzig Prozent Energie gespart werden. Das äußere Erscheinungsbild bleibt bei dieser Sanierung unverändert. Ein weiterer Vorteil liegt in der Tatsache, dass sich der Schall- und Wärmeschutz deutlich verbessert. Eine besonders einfache Lösung besonders bei Kunststofffenstern ist der Austausch einfacher Gläser gegen eine Wärmeschutzverglasung. Hier sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Fensterbeschläge für das höhere Gewicht der neuen Glasscheiben zugelassen sind. Wie es sich bereits erahnen lässt, ist der Austausch von Glasscheiben nur dann sinnvoll, wenn die Rahmen noch völlig unversehrt sind, was für Kunststoffrahmen meistens zutrifft. Anderes verhält es sich oft bei Holzrahmen, welche im Laufe der Jahre undichte Stellen bilden, an denen die Heizwärme verströmt.

Kleine Sanierungen oder Fensteraustausch


Muss die Optik des Altbestandes erhalten bleiben, sind kleinere Sanierungen oft die einzige Lösung, Voraussetzung dafür ist, dass die Substanz noch in Ordnung ist. Fenster auszutauschen bringt den Vorteil, dass für die nächsten zwanzig Jahre keine Fenstersanierungen mehr vorgenommen werden müssen. Die hohe Investition zahlt sich durch die hohe Energieeinsparung innerhalb weniger Jahre wieder aus. Hierbei ist erwähnenswert, dass die Förderung noch nie so lukrativ war wie in der heutigen Zeit.
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