Stilratgeber für elegante Damenmode

Damenpullover
   
Damenröcke
 

Zu den wichtigsten Stücken der Damen-Oberbekleidung gehören neben Blusen und Shirts natürlich auch die Pullover und dürfen in keinem Kleiderschrank einer Frau fehlen. Gerade die verschiedenen Oberteile ermöglichen es einer Frau, sich immer wieder selbst zu erfinden und Kleidungsstücke miteinander zu kombinieren. So werden die meisten Damen auch mehr modische Pullover sowie stylische Blusen und Shirts als Röcke und Hosen ihr eigen nennen. Denn nur eine einzige Hose kann in Verbindung mit den richtigen Oberteilen in immer wieder neuem Glanz erstrahlen und wirkt dadurch immer wieder anders.

Es gibt viele verschiedene Pullover-Modelle, die nachfolgend näher beschrieben werden

• Wasserfallpullover
• Kapuzenpullover
• Pullunder
• Stehkragenpullover
• Carmen-Pullover

Der Carmen-Pullover in verschiedenen Ausführungen


Die aktuelle Pullover-Mode ermöglicht eine umfangreiche Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten. Als besonders reizvoll gilt der Carmenpullover, der durch die langen Ärmel und den breit ausgelegten Kragen, der die Schultern links und rechts freilegt, äußerst reizvoll und sehr charmant wirkt. Kombiniert man diesen modischen Pullover mit einer farblich passenden Stoffhose, erhält man ein perfektes Gesamtbild. Eleganz erzielt man mit einem Gadet-Rock in Verbindung mit einem Carmenpullover, aber auch mit einem knielangen, eng anliegenden Rock kombiniert, wirkt der Carmenpullover nicht minder feminin. Zur Jeans hingegen wirkt er mädchenhaft und sportlich. Mehr zum Thema Pullover im Lexikon.


Der Wasserfallpullover


Der Wasserfallpullover ist ein weiteres modisches Highlight unter der Damen-Oberbekleidung. Er zeichnet sich durch einen riesigen Rollkragen aus, der nicht eng am Hals anliegt, sondern groß und breit ist und auf die Brust fällt. Trotzdem ist dieser Pullover hochgeschlossen und äußerst elegant. Er kann zur Stoffhose, Jeans oder zum Rock ideal getragen werden.

Der Kapuzenpullover - nicht nur für die Jugend

Ein weiteres modisches Oberteil ist der Kapuzenpullover. Er ist eine sportliche Variante unter den Pullovern und wird am besten zur Jeans getragen. Der Kapuzenpullover wirkt sehr lässig und sollte daher auf keinen Fall mit einer eleganten Stoffhose oder einem Rock kombiniert werden. Auch Ponchos und Capes werden unter der Rubrik Pullover verkauft, obwohl diese Kleidungsstücke eher etwas für „darüber“ sind, da sie gerne anstelle eines Jäckchens getragen werden. Allerdings kann ein Cape oder ein Poncho alternativ auch über einem langärmeligen Shirt getragen werden. Auch dieser Stil passt am besten zur Jeans. In Kombination mit einer Jeans wirken diese hübschen Teile, die zumeist aus kuscheliger Wolle bestehen, sehr sportlich. In Verbindung mit einer eleganten Stoffhose jedoch sollten Ponchos oder Capes tatsächlich als Jäckchen getragen werden.

Der Pullunder

Auch Pullunder sind wieder hochaktuell und werden gerne über eine sportlich geschnittene Bluse getragen. Hier passen Jeans ebenso, wie eine elegante Stoffhose. Fällt die Entscheidung auf Bluse in Kombination mit einem Pullunder, sollten auch flache Schuhe gewählt werden, denn dies unterstreicht die sportliche Note. Durch hohe, elegante Schuhe würde dieser Eindruck zerstört werden.

Troyer - der zeitlose Begleiter

Für die Freizeit wird heutzutage der Troyer oder Stehkragenpullover, wie er auch genannt wird, empfohlen. Dieses Kleidungsstück kann am besten mit einer sportlichen Hose, wie beispielsweise einer Jeans, kombiniert werden. Allerdings gibt es in der heutigen Zeit auch Troyer aus edlen Materialien, die dadurch nicht so grob wirken und damit auch durchaus zu einer eleganten Stoffhose getragen werden. In Verbindung mit einem Rock jedoch sollte Frau sich lieber für ein anderes Oberteil entscheiden.

Viele Pullover bestehen aus einem Material mit einem hohen Kunstfaseranteil, andere aus Mohair, Angora oder aus Kaschmir und anderen Edelmaterialien. Je hochwertiger das Material des Pullovers ist, desto eleganter wirkt er in der Regel und umso umfangreicher sind auch die Kombinationsmöglichkeiten. Pullover aus hochwertigen Materialien üben immer einen gewissen Reiz aus und wirken sowohl charmant als auch elegant.

Der reizvolle und äußerst elegante Carmen-Pullover


Einen Carmen-Pullover erkennt man an dem breiten Umschlagekragen, der auch Umlegekragen genannt wird. Hier ist der Kragenausschnitt U-Boot förmig angelegt, sodass er die Schultern der Trägerin ganz oder teilweise freilegt. Für einen besseren Halt besteht der Kragen häufig aus einem überbreiten Strickbündchen. Somit wird verhindert, dass der Kragen bis weit in das Dekolleté herunterrutscht.

Einen romantischen und verspielten Touch erhält dieser Pullover durch den mit

• Blumen
• Knöpfen
• Volants
• Rüschen oder
• Schleifen


verzierten Kragen. Der Carmen-Pullover ist letztlich eine Abwandlung der bunten, verzierten Kleider der spanischen Flamenco Tänzerinnen, woher auch der Name Carmen stammt.

Zunächst war dieser Pullover nur in den südlichen Ländern verbreitet, bahnte sich aber im Laufe der Zeit mit seinem extravaganten Ausschnitt seinen Weg über die ganze Welt. Yves Saint Laurant beispielsweise schuf mit seinen fast schon maskulin wirkenden Hosenanzügen in Kombination mit diesem Pullover einen sehr kontrastreichen und exklusiven Trend. Der Carmen-Pullover hielt immer wieder Einzug in die Modewelt (Wiki), nicht zuletzt durch Filme wie „Zorro“ und ist mittlerweile ein fester Modebestandteil geworden. Dieses Kleidungsstück ist heute in vielen verschiedenen Variationen auf dem Markt erhältlich.

Die kurze Form


Als Betonung für die Taille eignet sich der Carmen-Pullover in der kurzen Form mit einem sehr breiten Bündchen. Ein breiter Gürtel kann hier gut kombiniert werden, um die weiblichen Kurven zu betonen, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Aber auch in der langen Form macht der Carmen-Pullover stets eine gute Figur und kann damit auch unerwünschte Pölsterchen verdecken.

Die lange Variante


Der lange Carmen-Pullover kann dann auch noch in einer asymmetrischen Form angeboten werden, die dieses Oberteil zu einem absoluten Blickfang macht. Wird dieser Pullover gut kombiniert, so ist er ein sehr weibliches und figurbetontes Kleidungsstück und kann zu nahezu jedem Anlass getragen werden.

Der Glockenrock


Mädchenhaft und verspielt wirkt der Carmen-Pullover zu einem weit schwingenden Glockenrock. In gestreifter Ringel-Optik greift er auch den aktuellen Marine Trend in der Modewelt auf. In Kombination mit einer gut sitzenden, schmal geschnittenen Jeans erinnert er an den Trend der 50er Jahre. Die Carmen-Pullover sind in verschiedenen Materialien erhältlich. Auf der einen Seite gibt es diese Oberteile

• in edler Seide und Kaschmir
• aber auch als Mischgewebe mit einem hohen Kunstfaseranteil


sind diese Pullover erhältlich. Letzteres erhöht den Tragekomfort und erleichtert die Pflege ungemein.

Die edleren Materialien eignen sich hier besser für den Business-Look, wohingegen die Pullover aus grober Baumwolle auch als Jackenersatz oder zur Jeans getragen werden können. Seit den 50er Jahren ist der Carmen-Pullover ein immer wieder kehrender Trend, der von verschiedenen Designern und Modehäusern auch immer wieder aufgegriffen wurde. Bis heute hat dieser Pullover nichts an Aktualität verloren und sollte in keinem Kleiderschrank fehlen.


Der Damen-Rock, eine Geschichte der Gleichberechtigung

Selbst in unserer modernen Zeit ist es in manchen Kulturkreisen immer noch unvorstellbar, dass Frauen Hosen tragen. In unserer Kultur wiederum war es sogar über mehrere Jahrzehnte fast verpönt, Röcke zu tragen. Röcke galten in Frauenkreisen einfach als zu weiblich, denn Frauen wollten ihre alten Zöpfe abschneiden und auch sonst autarker wirken. Röcke wurden oft als fehlende Frauenrechte angesehen. Glücklicherweise hat der Rock jedoch inzwischen wieder Einzug in den weiblichen Kleiderschrank gefunden und heute ist er schon lange kein Symbol mehr für fehlende Frauenrechte.

Die Geschichte mit der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau hält sich längst die Waage, Frau weiß um ihre Stärke, kann genauso viel leisten wie ein Mann und hat auch dieselben Rechte. Heutzutage hat es keine Frau mehr nötig, ihre Selbstbestimmtheit durch das Tragen von Hosen zu untermalen. Doch selbstverständlich gehört auch die Hose, gleichgültig ob Stoffhose oder Jeans, in jeden Kleiderschrank eine Frau. Aber auch Röcke und Kleider werden wieder gerne getragen, denn Frauen möchten weiblicher wirken.

Gleichgültig ob

• Mini-Röcke
• kurze Röcke oder
• lange Röcke,


jeder Rock hat seinen eigenen Fan und kann individuell kombiniert werden. Der Mini-Rock (Details) aus Jeans ist mindestens genauso modern wie der kurze Rock aus elegantem Stoff. Sogar ganz junge Frauen stehen auf den wadenlangen oder den knöchellangen Rock. Die moderne Frau weiß, worauf es in der Mode ankommt und möchte ihre Weiblichkeit betonen.

Der Mini-Rock


Der Bikini und der Mini-Rock haben für eine Aufregung in der Gesellschaft gesorgt, die fast einem Aufschrei glich. Der Mini-Rock wurde in den 60er Jahren geboren und galt in der Gesellschaft lange als verrucht und unanständig. In der damaligen Zeit wurde der Mini-Rock gerne mit Stiefeln getragen, aber auch Pumps konnte man an den Frauen bewundern. Selbst die Kostüme der Damen passten sich im Laufe der Jahre der Mini-Mode an und wurden deutlich kürzer. Heute ist das Tragen des Mini-Rocks nichts Verpöntes mehr und kann mit Shirts sowie Pullovern oder Blusen kombiniert werden.

Der Mini-Rock wird wohl niemals aus der Mode kommen, er ist süß, aufregend und sexy. Hier kommt es auf die Wahl der Schuhbekleidung an, wie der Rock wirkt. Verspieltheit wird mit Ballerinas erreicht, Erotik und ein Prickeln mit Pumps und Lässigkeit mit Stiefeln.

Der kurze Rock, der nicht mit dem Mini verwechselt werden sollte, endet über dem Knie. Auf diese Weise verbirgt und zeigt er gleichermaßen. Der kurze Rock bietet eine schöne Rocklänge, die zu allen Anlässen getragen werden kann, denn noch heute gibt es gewisse Anlässe, wo der Mini-Rock ein absolutes No-Go ist.

Der lange Rock


Der lange Rock wirkt verführerisch und schmeichelt der Figur. Er verdeckt und lockt gleichzeitig Blicke an, wirkt elegant und verträumt zugleich. Gerade in unserer Zeit, in der die Menschen von allzu viel Haut übersättigt sind, senden lange Röcke ein vollkommen anderes Signal aus. Lange Röcke wirken äußerst erotisch, weil sie mehr verdecken als zeigen. Sie lassen Raum für Fantasie und eigene Geschichte, während der Mini-Rock alles zeigt.

Lange Röcke haben eigentlich mehrere Längen im Angebot.

Sie können bis

• zur Wade
• dem Knöchel,
• aber durchaus auch bis auf den Boden reichen.


Für welche Rocklänge sich Frau letztendlich entscheidet, kommt selbstverständlich auf den Schnitt und den Stoff an und hängt außerdem von dem jeweiligen Anlass ab. Wer beispielsweise zu einer Hochzeit eingeladen ist, sollte das Fest mit einem bodenlangen Rock besuchen. Ein Rock, der durch aufgesetzte Spitze sowie einem raffinieren Schnitt sehr festlich wirkt, macht auch bei eleganten abendlichen Veranstaltungen stets eine gute Figur.

Aber auch waden- oder knöchellange Röcke können zu solchen Anlässen getragen werden, wenn Stoff und Schnitt dem jeweiligen Event entsprechen. Viele lange Röcke in dieser speziellen Länge sind in Godet-Form gefertigt, dass bedeutet, dass sie bis zum Knie eng anliegend sind und danach leicht ausgestellt bis leicht schwingend verarbeitet wurden. Sportlich wirken Röcke in dieser Länge, wenn sie aus Baumwolle oder Jeansstoff bestehen. Auch der klassische enge Business-Rock ist wieder hochaktuell, vorzugsweise in den Farben schwarz, grau und dunkelblau. Selbst hier wird gerne der Gadet-Schnitt dem geraden Schnitt vorgezogen. Mit dem passenden Oberteil oder als Kostüm verarbeitet, werden lange Röcke nahezu automatisch zum Blickfang.

Röcke sind im Gegensatz zu Kleidern allerdings Kleidungsstücke, die einen Sinn für gute Farb- und Stilkombination erfordert. Für einen Rock wird also das passende Oberteil benötigt. Ein Rock kann jedoch farblich und stilistisch mit allem kombiniert werden, was der Kleiderschrank hergibt. Aber gerade hier sollte auf eine farbliche Einheit geachtet werden. Ein schwarzer Rock in Verbindung mit einem weißen Pullover und weißen Schuhen wirkt kühl-elegant, jedoch der gleiche Rock mit rotem Oberteil und roten Schuhen wirkt eher aufregend und mondän. Mit einem Rock kann Frau Signale setzen, nicht nur stilistisch, sondern auch farblich.

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