Tag der offenen Tür im Robert-Koch-Krankenhaus Apolda

Apolda: Robert-Koch-Krankenhaus |

Schon lange angekündigt - das 10 jährige Jubiläum des Krankenhauses zum 26.1.2013. Ebenfalls fand eine Anatomie-Ausstellung mit Stücken von Gunter von Hagen im Krankenhaus statt.
Diese Ausstellung war der eigentliche Auslöser, dass ich nach Apolda gefahren bin.
Der Parkplatz am Krankenhaus war so was von voll - man hatte zu tun, einen freien Parkplatz zu finden. Zum Glück fuhr gerade jemand weg, so dass ich gar nicht lange suchen musste.

Im Eingangsbereich war schon 'großer Bahnhof', -zig Besucher warteten, gingen, suchten oder kamen und trafen sich alle im Eingangsbereich des Klinikums. Zukünftige Krankenpflegerinnen in historischen Kostümen gaben Auskunft und zeigten Besuchern wo sie was sehen konnten.

Ich besuchte als erstes einen OP-Saal. Diesen Gedanken hatten wahrscheinlich alle, denn die Massen schoben sich da durch. Die armen Angestellten - das Ding wieder steril zu kriegen . . .
In einer Ecke war ein Dummy aufgestellt, hier konnte sich, jeder der wollte, in der laparoskopischen Chirurgie versuchen. Da in meinem Bauch auch schon mit solchen Dingern rumhantiert wurde, wollte ich es auch mal versuchen. Aufgabe: Entfernen eines Gummibärchens aus dem Magen erfolgreich geglückt. Im Weiteren waren verschiedene Operationswerkzeuge - von der Pinzette bis zur Bohrmaschine zu sehen.

Nächste Station: Kreißsaal. Dabei war er gar nicht rund, die Zimmer waren alle, wie man es gewohnt ist, eckig. Das interessanteste für die Besucher und künftigen Muttis war wahrscheinlich die Möglichkeit zur Wassergeburt. Es soll sich so leichter und entspannter gebären lassen als auf dem Stuhl (na ja, ich weiß gar nicht, wie ich sonst dazu sagen sollte). Die Hebamme versicherte allen, dass bislang noch kein Baby ertrunken sei.
Es fand sich sogar ein Modell, welches schon mal einen Blick nach 'innen' werfen wollte. Damit endete der Besuch auf der Entbindungsstation.

Auf weiteren Wegen hatten sich die Chirurgen mit künstlichen Gelenken und sonstigen mechanischen Sachen breit gemacht.

Bei der Gelegenheit habe ich mir gleich noch Blutzucker im Spiegel zeigen lassen. Der war völlig OK, ich brauchte also keine Angst zu haben.

Und dann kam das, was wir am besten können, nämlich Schlange stehen (Siehe Bild 1 rechts unten). Wer in die Anatomieausstellung wollte, musste erst mal gute 10 min in der Schlange verbringen.
Es war nur eine 'kleine' Ausstellung mit wenigen Ausstellungsstücken. Ich habe versucht sie bestmöglichst ins Licht zu rücken und für euch festzuhalten. Aber seht selbst.

Nach guten zwei Stunden habe ich den Rundgang geschafft und der Rundgang mich. Schnell noch eine Tasse Kaffee getrunken und dann tschüß Apolda.
Zum Anschauen ist ja alles ganz interessant - aber drin liegen und vielleicht noch ans Bett gefesselt - das muss wirklich nicht sein!
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6 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 30.01.2013 | 21:59  
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 31.01.2013 | 00:00  
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Silke Dokter aus Erfurt | 31.01.2013 | 11:16  
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Renate Jung aus Erfurt | 01.02.2013 | 00:07  
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Eberhard :Dürselen aus Weimar | 01.02.2013 | 19:08  
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 01.02.2013 | 22:46  
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