Was muss ich beim Roulette im Casino Beachten in Bezug auf Kleidung, Regeln und Verhalten?

Roulette im Casino
 
Die richtige Kleidung beim Roulette
 
European Roulette
 
Roulette TIpps
 
Roulette im Casino

Roulette gehört zu den Casino-Spielen schlechthin. Kein Casino kommt ohne aus und die Atmosphäre, die Kleidung und der Roulettetisch ziehen die meisten Besucher direkt in ihren Bann. Zudem ist Roulette wesentlich geselliger als andere Spiele im Casino. Niemand hat Angst, dass ihm jemand in die Karten sieht und die meisten Roulettespieler sind Gesprächen gegenüber aufgeschlossener.

Dennoch sollten Spieler und Casino-Besucher eine bestimmte Etikette wahren. Sie beginnt bei der Kleidung, geht über das Trinkgeld und endet beim richtigen Verhalten während des Spiels.

Einlass erhalten übrigens grundsätzlich nur Spieler über 18, in manchen Ländern beträgt das Mindestalter sogar 21 Jahren. Deswegen sollte zur Sicherheit ein Lichtbildausweis mitgeführt werden. Dieser gilt auch zur Überprüfung, ob der Spieler in anderen Casinos Hausverbot hat.
Kinder sollten während des Besuches zuhause bleiben. Zwar gestatten manche Casinos Kindern den Aufenthalt in Begleitung ihrer Eltern, allerdings nur, wenn diese nicht selbst spielen und sich nicht länger an einer Stelle aufhalten.

Die richtige Kleidung im Casino


Grundsätzlich gilt, dass beim kleinen Spiel keine besondere Kleiderordnung beachtet werden muss. Auf ein gepflegtes Äußeres sollten die Spieler hier jedoch dennoch achten. Roulette gehört jedoch zum großen Spiel. Wie fein Besucher sich kleiden müssen, richtet sich auch nach der Spielbank. Gerade in Kurcasinos ist die Kleiderordnung meist lockerer.

Für ein normales Casino ist jedoch Abendgarderobe unausweichlich. Frauen könne mit dem klassischen kleinen Schwarzen nichts falsch machen. Es ist ebenfalls möglich, auf Businesskleidung auszuweichen. Hosenanzüge oder Rock und Bluse mit Blazer sind inzwischen vollkommen akzeptiert und fallen nicht aus dem Rahmen. Unauffällige Farben und einheitlicher Schmuck sind ebenfalls Merkmale von passender Kleidung im Casino.

Männer können auf Sakko und Krawatte oder Fliege nicht verzichten. Auch wenn Casinobesucher immer seltener einen vollständigen Anzug tragen und auf Jeanshosen zurückgreifen, ist es dennoch stilvoller das Sakko durch Hemd und Anzugshose zu ergänzen. Flache Herrenschuhe sind natürlich ebenfalls lieber gesehen als Sportschuhe.

Wer zum ersten Mal ein bestimmtes Casino besucht, kann sich auf der Homepage über die Kleiderordnung informieren. Das schützt vor bösen Überraschungen am Einlass oder einem unguten Gefühl während des Spiels.
Manche Casinos bieten für Kurzentschlossene sogar Sakkos und Krawatten im Verleih an.

Erste Schritte im Casino


Der erste Weg führt in der Regel zur Casino-Kasse. Dort erhalten Spieler ihre Jetons und müssen zudem in den meisten Casinos eine Eintrittskarte erwerben. Die Gebühr für einen Tagesausweis beträgt zwischen zwei und fünf Euro.
Auch wenn sich die umgetauschten Beträge innerhalb der verschiedenen Spieler und Casinos durchaus unterscheiden, gelten 50 € als Durchschnittswert. Teilweise ist es auch möglich, sein Geld direkt am Roulettetisch umzutauschen. Das ist auch deswegen sinnvoll, weil viele Tische für jeden Spieler ein unterschiedliche Jetonfarbe nutzen, um Verwechslungen zu vermeiden. Teilweise wird deswegen auch bereits an der Kasse gefragt, welchen Anteil die Spieler in Roulette investieren möchten.

Nachdem Erwerb der Tageskarte spricht nichts dagegen, dass Besucher sich erst in Ruhe umsehen, bevor sie selbst zu spielen beginnen. Allerdings sollten sie darauf verzichten, Spielern ungefragt Gespräche aufzudrängen. Roulette ist zwar ein geselliges Spiel, wenn Spieler keinen Blickkontakt suchen oder mürrisch auf Fragen reagieren, sollten sie jedoch in Ruhe gelassen werden.
Wer sich besonders unsicher fühlt und keinen erfahrenen Casinobesucher in seiner Gesellschaft weiß, kann durch Informationsveranstaltungen und Führungen Unsicherheiten abbauen.

Das Roulettespiel im Casino


Viele Casinos bieten sowohl französisches als auch amerikanisches Roulette an. Auf Sicherheit bedachte Spieler sollten auf die französische Variante zurückgreifen. In der amerikanischen Version gibt es nämlich eine Doppel-Null, die dazu führt, dass sich die Gewinnchancen für die Spieler verschlechtern. Sagt einem das amerikanische Roulette aufgrund der Atmosphäre oder der höheren Geschwindigkeit mehr zu, gibt es jedoch wenig Grund, nicht dorthin zu wechseln.

Die Tische verfügen jeweils über einen Minimal- und Maximalbetrag, den es beim Setzen zu beachten gilt. Für die meisten Spieler ist das Minimum entscheidend. Beträgt es beispielsweise 10 €, muss jeder Einsatz auch mindestens diese Summe ausmachen. Beim französischen Roulette gilt es außerdem zu beachten, dass die Hälfte des Einsatzes, der en prison ist, nur zurückgefordert werden kann, wenn der Einsatz mindestens das doppelte Minimum, in diesem Fall also 20 €, beträgt. „Zusammenlegen“ des Betrags mit Freunden ist nicht gestattet.

Wenn der richtige Tisch gewählt wurde und dort mit speziellen Jetons gespielt wird, bittet der Spieler um eine Farbe und erhält anschließend seinen Wunschbetrag in den entsprechenden Jetons zurück. Das ermöglicht es Spielern auch dann zu spielen, wenn alle Sitzplätze belegt sind, da Spieler und Croupier die Jetons nicht verwechseln.

Der Spieler kann nun damit beginnen, seinen Einsatz zu machen.

Wichtig: Croupiers sind grundsätzlich nur dazu da, das Spiel zu leiten. Um einen zügigen Spielablauf gewährleisten zu können, ist es nicht möglich, dass sie Anfängern das Spiel erklären. Sie weisen Spieler lediglich auf ungültige Einsätze hin.

Deswegen sollten sich Laien entweder im Vorfeld mit den Spielregeln für Roulette auseinandersetzen oder einen erfahrenen Roulettespieler um Hilfe bitten. Sehr wahrscheinlich stehen auch die Spieler am Roulettetisch mit Rat und Tat zur Seite. Allerdings können Anfänger nur schlecht einschätzen, wie kompetent diese sind, und sind durch die Vielzahl an Tipps häufig überfordert.
Roulette-Tipps fürs Casino

Der beste Roulette Tipp ist: Langsam anfangen und niemals zu viel riskieren. Roulette führt langfristig gesehen niemals zu Gewinnen bei den Spielern. Der Bankvorteil ist sehr deutlich und das Spiel kann durch Können und Wissen nicht beeinflusst werden. Glückssträhnen kommen zwar vor, sollten jedoch niemals überschätzt werden. Die wichtigsten Roulette Tricks sind:

1. Limit setzen und einhalten

Viele Spieler, die Roulette zum ersten Mal spielen, werden von der Atmosphäre mitgerissen. Frühe Gewinne am Anfang und spätere Verluste tragen häufig dazu bei, dass das Aufhören schwieriger wird. Deswegen sollte sich jeder Casinobesucher ein Limit setzen. Damit es nicht überschritten wird, bleiben Kreditkarten zuhause. Wer das Casino mit einem zuverlässigen Partner besucht, hat zudem bessere Chancen, innerhalb eines vernünftigen und vertretbaren Risikos zu spielen.

2. Nicht zu viel erwarten


Roulette bringt langfristig gesehen nur der Spielbank Gewinn. Die grüne 0 sorgt beim Roulette für einen Bankvorteil, gegen den die beste Strategie nicht bestehen kann. Beim amerikanischen Roulette ist durch die Doppel-Null der Vorteil der Bank sogar noch größer. Dies sollten Spieler auch am Roulette-Tisch niemals vergessen. Es gibt keine legale Möglichkeit, die Bank zu überlisten. Roulette Strategien und Tricks sind allesamt wertlos. Ihr Erfolg ist allein von Glück und Zufall abhängig.

Spieler sollten sich darüber im Klaren sein, dass der große Gewinn hier eher nicht winkt und sich den Spaß am Roulette auch dann nicht nehmen lassen, wenn sie verlieren.

3. Den Spielerfehlschluss kennen

Das menschliche Gehirn tut sich schwer damit, den Zufall zu akzeptieren. Deswegen denken Anfänger und Profis gleichermaßen gerne, dass auf eine bestimmte Folge die Unterbrechung dieser Folge kommen muss und beispielsweise zehn Mal „Rouge“ in Folge beim nächsten Coup durch „Noir“ unterbrochen werden muss.

Das ist jedoch nicht der Fall. Die Wahrscheinlichkeit, dass Rot oder Schwarz fallen, ist bei jedem Spiel gleich groß.

Der gedankliche Fehler liegt darin, dass die meisten Spieler bedingte Wahrscheinlichkeiten annehmen. Danach wird es tatsächlich unwahrscheinlicher, dass im elften Spiel ebenfalls Rot fällt. Allerdings ist das Roulettespiel an sich davon völlig frei. Es funktioniert nicht mit bedingten Wahrscheinlichkeiten. Das einzelne Ergebnis ist immer gleich wahrscheinlich.
Dieser auch als „Gamblers Fallacy“ bekannte Fehlschluss hat schon zahlreiche Spieler in den Ruin getrieben. Permanenzen von 20 oder 30 sind bei einer einfachen Chance wesentlich häufiger anzutreffen, als auf den ersten Blick wahrscheinlich wirkt. Kein Spieler sollte seine Chancen auf einen Gewinn in solchen Fällen überschätzen und zu viel riskieren.

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Diese Verhaltensregeln sollten Roulette-Spieler beachten:


Während des Roulette Spiels sollten die Spieler folgende Regeln beachten:

- Der Croupier sagt deutlich, wann Wetten erlaubt sind. Fallen die Worte „Rien ne vas plue“, „no more Bets please“ oder „Nichts geht mehr“, dürfen auch keine weiteren Einsätze platziert werden. Hat der Croupier die Hand erhoben, gilt dasselbe. Einsätze sollten nicht noch schnell auf den Tisch geworfen werden. Die Hände sollten zudem nach der Ansage den Tisch nicht mehr berühren.

- Nachdem die Einsätze beim Roulette platziert sind, dürfen die Jetons nicht mehr angefasst werden.

- Der Croupier verteilt die Gewinne und streicht die Masse mithilfe seiner Raute ein. Hilfe dabei ist nicht nur unnötig, sondern auch gar nicht gerne gesehen.

- Spieler müssen mit einer erneuten Platzierung des Einsatzes waren, bis der Croupier alle Jetons vom Spielfeld geräumt hat.

- Der Kessel und die dazugehörigen Teile dürfen nicht angefasst werden.

- Beim Amerikanischen Roulette platziert der Croupier eine Metallfigur auf dem Feld der Gewinnerzahl. Auch sie darf nicht angefasst werden.

- Sind die Zahlen räumlich weit entfernt, ist es ratsam, diese zu annoncieren. Daraufhin setzt der Croupier die gewünschten Zahlen. Die Annoncen sind jedoch nur dann gültig, wenn der Croupier sie laut wiederholt hat.

- Jetons sollten grundsätzlich nicht geworfen werden. Es besteht die Gefahr, dass dadurch die Einsätze anderer Spieler verrutschen und dieses Verhalten wird als ausgesprochen unhöflich empfunden.

- Auch wenn Alkohol mehr oder weniger zu einem Casinobesuch dazugehört, sollten Spieler es damit niemals übertreiben. Sie sollten noch in der Lage sein, sich deutlich zu artikulieren und ihre Einsätze zu machen, ohne aus Versehen die Jetons anderer Spieler zu verschieben. Mit diesem Verhalten schützen sie sich zudem auch selbst, denn Alkohol beeinflusst die Risikofreude sehr stark.

- Drängeln ist am Spieltisch absolut tabu.

- Ärger und Freude ist menschlich, sollten jedoch nicht all zu offen (und vor allem laut) gezeigt werden.

- Mitspieler und Bedienung sollten stets freundlich und respektvoll behandelt werden.

- Essen an den Spieltischen ist verboten.

- Mit unerwünschten Ratschlägen machen sich Spieler keine Freunde. Entweder sie stören ihre Mitspieler in ihrer Konzentration, oder sie werden dafür verantwortlich gemacht, wenn der Ratschlag nicht zum Erfolg führt.

- Über offensichtlich abergläubische Rituale oder Glücksbringer machen sich Spieler nicht lustig. Sie gehören zu einem Casino wie Jetons (Wiki).

- Wer verliert, sollte dies akzeptieren, ohne andere oder das Wetter zu beschuldigen. Casinos sind darauf angewiesen, den Spielablauf fair zu gestalten und wer dies anzweifelt, bekommt nicht selten Hausverbot. Wer also keine Unregelmäßigkeiten im Spielablauf belegen kann, sollte auch keine Unschuldigen dafür verantwortlich machen. Wer seinen Verlust auf andere Einflüsse schiebt, zeigt zu dem die Schwäche, ein schlechter Verlierer zu sein.

- Übriggebliebene Jetons müssen nach der Spielordnung noch am selben Tag abgegeben werden und dürfen nicht mit hinaus genommen werden. Wer ein Andenken haben möchte, kann speziell dafür gefertigte Jetons an der Kasse erwerben. Das Mitnehmen und Wiederbringen von Jetons kann zum Spielausschluss führen, zudem sind die Spielbanken nicht dazu verpflichtet, sie umzutauschen.

Müssen Roulette-Spieler Croupiers Trinkgeld geben?


Grundsätzlich gibt es dazu keine Verpflichtung. Allerdings gibt es im Roulette durchaus Traditionen, die auch heute noch Bestand haben.

- Ein „Danke“ hört jeder Mensch gerne, auch Croupiers. Es ist jedoch nicht notwendig, sich für jede seiner Handlungen zu bedanken. Ein Dankeschön pro Coup ist völlig ausreichend. Spieler sollten dabei bedenken, dass die Höflichkeitsregeln auch eine Reaktion des Croupiers erforderlich machen.

- Wie viel Trinkgeld im Casino gegeben werden sollte, ist reine Ermessensfrage. Allerdings hat sich beim Roulette der Brauch eingebürgert, dass bei Gewinn einer Einzelzahl (Plein) ein Stück in den Tronc gibt. Daraus erzielen die Croupiers ein Teil ihres Gehalts. Traditionell wird dieses Stück mit den Worten „Für die Angestellten“ in den dafür bereitstehenden Behälter gegeben.

- Gerade in amerikanischen Casinos ist es durchaus üblich, für den Croupier zu setzen. Dafür fragen den Spieler ihn nach seiner Glückszahl und setzen ein Stück für sich selbst und eines für den Croupier. In Europa ist es den Croupiers jedoch häufig lieber, das Trinkgeld direkt zu bekommen.

- Eine weitere Regel besagt, dass Trinkgelder bei jedem zehnten Dreh gegeben werden sollten. Hat ein Spieler eine Pechsträhne, wird dies weniger erwarten, bei mehrfachen oder hohen Gewinnen ist es jedoch durchaus gerne gesehen.

- Ist ein Spieler mit dem Service des Croupiers zufrieden, spricht nichts dagegen, ihn dies spätestens bei Verlassen des Roulette-Tisches mit ein paar Jetons zu belohnen.

- Viele Croupiers sind außerdem für einen gewissen persönlichen Abstand dankbar. Häufig werden sie von Spieler beschuldigt, nicht richtig zu werfen, oder aufgefordert, eine bestimmte Zahl zu werfen. Dies liegt aber außerhalb ihres Einflussbereiches und sorgt eher für schlechte Laune. Ebenso sollten ihnen Spieler nicht sagen, wie viel sie am Abend bereits verloren haben, da Croupiers aufgrund der Unternehmenspolitik in der Regel keine geeignete Möglichkeit haben, darauf zu reagieren.
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1 Kommentar
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Antje Hellmann aus Jena | 21.05.2014 | 09:57  
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