Drei Titel für Knabenteam

Gegen den TSV BW Torgau liefen die jungen Hockeyspieler des SSV Vimaria (rote Kleidung) lange einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. Durch Johann Storm (drei Treffer) und Ferdinand Schmidt (1) gelang noch der Endstand zum 4:4. Foto: privat (Foto: über s. schmidt)
Von Siegfried Schmidt

Große Freude herrscht im Lager der Hockeysportler des SSV Vimaria ’91 Weimar. In den letzten Wochen gab es beachtliche Erfolge, auf die sie stolz sein können. Vor allem die vorbildliche Kinder- und Jugendarbeit hat sich ausgezahlt.

Die B-Hockey-Knaben holten 2012 drei Titel nach Weimar. Mit dem Sieg in der „offenen sächsischen Meisterschaft“ errangen sie gleichzeitig die Titel des MHV (Mitteldeutscher Hockey-Verbund) und des Thüringer Hockeysport-Verbandes.

In der Hallensaison 2012/13 konnte die männliche Jugend A unter Trainer Hannes Kummer durch gute Leistungen die Qualifikation zur Ostdeutschen Meisterschaft erreichen. Der Weimarer Hockeynachwuchs schaffte dies mit Platz zwei hinter Spitzenreiter ATV Leipzig und erreichte die Endrunde der „offenen sächsischen Meisterschaft“. Gegen den Favoriten ATV Leipzig führten die jungen Weimarer Spieler zur Pause überraschend mit 3:1. Diese Führung konnte jedoch nicht verteidigt werden. Am Ende unterlagen sie mit 3:6.
In der zweiten Partie gegen den TSV BW Torgau l bewiesen die Hockeytalente des SSV Vimaria großen Kampfgeist. Sie schafften durch drei Tore von Johann Storm und einem Treffer von Ferdinand Schmidt einen 4:4-Endstand.
Um an die guten Leistungen der Saison anknüpfen zu können, ist es dem SSV Vimaria ’91 Weimar jetzt gelungen, einen erfahrenen Trainer mit A-Lizenz zu gewinnen. Lars Schmidt wird ab April 2013 an einem Trainingstag in der Woche zur Verfügung stehen. Von seinen Erfahrungen können sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch die Übungsleiter, die bisher aus der SSV-Herrenmannschaft stammen, profitieren.

Nach dem in der Hallensaison 2012 erfolgten Aufstieg in die 1. Mitteldeutsche Liga behauptet das Vimaria-Herrenteam jetzt einen guten Mittelfeldplatz. Gern würde sich der Verein mit weiteren aktiven Hockeyspielern verstärken. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl aber immerhin von 70 auf zirka 130 Mitglieder angestiegen. Allein 2012 sind über 40 dem Verein beigetreten.

„Trotzdem ist Hockey immer noch eine Randsportart“, bedauert Uwe Schneider vom SSV Vimaria. „Was viele nicht wissen: Hockey ist ein fairer und verletzungsarmer Sport.“ Um die Attraktivität des Hockeysports in Weimar zu erhöhen, gibt es ein wichtiges Ziel: ein Kunstrasenplatz speziell für den Hockeysport. „Der Fußball-Kunstrasenplatz auf dem Lindenberg ist nicht geeignet“, weiß Uwe Schneider. „Erste Gespräche dazu gab es bereits.“
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