Kromsdorfer verkaufen Spielfeldanteile

Vereinsvorsitzender Jens Wichmann vom TSV 1928 Kromsdorf e.V. hofft auf Spender, die Rasenanteile erwerben und die ­Finanzierung des Sportlerheims mit absichern helfen. Foto: Siegfried Schmidt (Foto: Schmidt)
Kromsdorf: Sportplatz | Von Siegfried Schmidt

Not macht erfinderisch! Das sagten sich die Gemeinde Kromsdorf die Verantwortlichen des TSV 1928 Kromsdorf e.V., die bereits ab April 2011 symbolisch Rasen-Anteile vom Spielfeld des Kromsdorfer Sportplatzes zum Verkauf anboten.

Für den Bau des neuen Sportlerheimes galt es, eine Finanzierungslücke von 43 000 Euro zu schließen. Diese Summe als Eigenanteil musste der TSV 1928 Kromsdorf e.V. alleine stemmen. Nicht ganz neu aber nicht minder erfolgreich war die Idee, 315 Rasenquadrate des Fußballplatzes zum symbolischen Preis anzubieten. „217 Felder sind bis heute verkauft“, informiert TSV-Vorsitzender Jens Wichmann. „Zügig voran geht in diesen Tagen der Bau des Funktionsgebäudes am Kromsdorfer Sportplatz. Leider fehlen uns immer noch 9300 Euro, weil nicht alle Felder veräußert werden konnten.“

Bis Dezember 2011 kamen immerhin 30 000 Euro durch die Spender zusammen. Dennoch musste der TSV Kromsdorf ein Darlehen von über 12 000 Euro aufnehmen, damit an die Verwaltungsgemeinschaft Ilmtal-Weinstraße die noch ausstehenden 43 000 Euro überwiesen werden konnten. „Je 4000 Euro per anno müssen in den nächsten drei Jahren aufgebracht werden“, so Jens Wichmann, „die wiederum dem Verein für weitere Vorhaben fehlen.“

Mehr und mehr nimmt das neue Sportlerheim Konturen an. Realisiert werden im Bauabschnitt 1 das Funktionsgebäude mit den Kabinen und das Sozial­gebäude. Vorgesehen sind hier Umkleidemöglichkeiten für die Schieds­richter sowie Heizungsraum und Räumlichkeiten für Sport­geräte und Sport­bekleidung.

Im dritten Würfel (Bauabschnitt 2) entstehen jetzt Umkleidekabinen für die Fußballer. „Gerade für die Finanzierung dieses Bauabschnittes, der 2013 abgeschlossen sein soll, werden die Gelder dringend gebraucht. So sind wir darauf angewiesen, dass sich Spender finden, die die restlichen Spielfeld-Anteile kaufen“, hofft Jens Wichmann. „Zugleich haben wir namhafte Firmen in der Region angesprochen, unser Vorhaben wohlwollend zu unterstützen.“
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