Skilager des Lyonel-Feininger-Gymnasiums 2013

Gruppenfoto auf dem Gitschberg
 
völlig kaputt nach dem ersten Skitag
Mellingen: Lyonel-Feininger-Gymnasium | Jeden Sommer veranstalten die Sportlehrer Beate Köhler und Christian Bachmann mit Schülern des Lyonel-Feininger-Gymnasiums Buttelstedt/Mellingen eine beliebte Woche voller Sport, Wasserspaß und Spannung – im Kanulager.
Doch schon seit langem reift in beiden der Wunsch, ein solches Lager einmal im Winter veranstalten zu dürfen – mit Brettern unter den Füßen statt Kanus im Wasser.
Dieses Jahr hat es endlich geklappt, Schulleiter Hermann Delle gab sein OK für eine Woche (09.03.-15.03.2013) Skilager im Eisacktal.
Nach intensiver Reisevorbereitung und erfolgreicher Suche nach erwachsenen Begleitpersonen stiegen wir so am 09.03.2013 in den Bus, der uns nach Südtirol bringen sollte.
Unsere Ankunft war herzlich, die Wirtsleute der Pension Kösslerhof in Natz empfingen uns mit offenen Armen und – einer wirklich ausgezeichneten Küche! Schon an dieser Stelle können wir vorwegnehmen dass unsere Gaumen hier tagtäglich verwöhnt worden sind!

An unserem ersten vollen Tag im Skilager galt es bereits einige Hürden zu überwinden. Im Skidepot Gatterer mussten für Jeden passende Skischuhe, Skier und Helme ausgeliehen werden. Da von 18 Schülern etwa die Hälfte Anfänger waren, verbrachten wir die nächsten Stunden damit, in die Grundzüge des Skifahrens eingewiesen zu werden. Das war auch für die „Könner“ eine wertvolle Wiederholung. Wie schnallt man die Skier richtig an und ab? Wie steht man richtig auf Skiern? Wie komme ich sicher jeden Berg hinunter? All diese Fragen wurden beantwortet. Wir verbrachten den Tag auf dem Übungshang im Tal. Nach vielen Stunden des Trainings von verschiedenen Grundtechniken schafften es auch alle, diesen Berg sicher zu bewältigen.
Auch die folgenden Tage behielten den gleichen Ablauf. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Ski-Bus um viertel neun zum Depot. Dort schnallten wir die Schuhe an und begaben uns auf die Piste. Bereits am zweiten Tag fuhren wir mit der Jochtalbahn in das höher gelegene Skigebiet und erprobten uns dort sowohl an blauen, aber auch an roten Pisten! Durch fleißiges Üben der richtigen Hoch-Tief-Bewegung und unzähligen hilfreichen Tipps unserer Lehrer und Betreuer konnten wir jede Piste meistern. Und wenn es auch das ein oder andere Mal zu Stürzen kam – ein perfekter Skifahrer ist noch nie vom Himmel gefallen. Und streng nach dem Motto „Übung mach den Meister“ erkundeten wir weiter unser Können und die Pisten.

Damit uns nicht langweilig wird fuhren wir auch einmal in ein zweites Skigebiet, welches wir mit unserem Pass nutzen durften. Die Sicht und das Wetter waren an jenem Tag jedoch nicht auf unserer Seite und so wurde der Ausflug zum Gitsch eher ein Abenteuer auf buckeligen Pisten als ein Spaziergang.
Um das Skigebiet der Bloße zu erkunden hat uns leider die Zeit gefehlt.

Damit jedem Anfänger bestmögliche Hilfestellung gegeben werden konnte, wurde den Fortgeschrittenen bereits im Vorhinein jeweils ein „Patenkind“ zugeteilt. Ihm sollten sie stets helfen, Tipps geben oder schlicht da sein, wenn einmal etwas nicht so klappt wie es soll. Am Ende unserer Woche stellte sich jedoch heraus, dass der ein oder andere Pate gar nicht mehr hinter seinem „Patenkind“ herkam!
Wahre Naturtalente haben sich während dieser Woche des Skilagers herausgebildet.
Ob Synchronfahren, Carven oder schwarze Pisten meistern – aus den Anfängern sind innerhalb von fünf Tagen wahre Könner geworden. Und die Fortgeschrittenen Paten haben sich zu „Skilehrern“ und fast schon Meistern gemausert.
Wie eine große Familie halfen wir uns alle gegenseitig. Es gab kein jünger oder älter, kein 6. Klasse und 11. Klasse. Als Gleichberechtigte Ski-Lager-Familien-Mitglieder haben wir gemeinsam diese Woche des Sports gemeistert und eine Menge gelernt – sowohl sportiv als auch interaktiv.

Wir bedanken uns daher herzlich bei unseren Sportlehrern Frau Köhler und Herr Bachmann, sowie den Begleitern für eine unvergessliche Woche!
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