Triathleten in Lauerstellung

Die nächste schwere Prüfung für die Bundesliga-Triathleten vom Team Weimarer Ingenieure wartet am 19. August mit dem Sprintrennen in Witten. Zum Ligafinale kommt es am 9. September auf heimischem Terrain in Weimar. Foto: privat (Foto: privat)
Weimar: Schwanseestraße | Von Siegfried Schmidt

Wohl kaum besser lief der Auftakt für die Athleten des Teams Weimarer Ingenieure – HSV Weimar in die Saison der 2. Bundesliga im Triathlon. Nach dem 6. Tabellenplatz und einem Podestplatz beim Saisonfinale 2011 in Grimma lautete für die Schützlinge von Trainer Thomas Zirkel die Devise „Besser sein als im letzten Jahr“.

Gleich der erste richtige Paukenschlag folgte Mitte Mai mit dem Sieg in Gladbeck. Das Team mit Kapitän Folker Schwesinger und seinen Mitstreitern Henry Beck, Robin Schneider und den beiden Hallenser Neuzugängen Jonas Meyer und Matthieu Roy erkämpfte sich durch Ausgeglichenheit und einer Energieleistung auf der Laufstrecke einen klaren Sieg im Teamsprint. Dabei distanzierten sie sogar recht deutlich arrivierte Mannschaften, die teilweise mit Startern der 1. Bundesliga besetzt waren.

„Nicht viel schlechter lief es im zweiten Wettkampf. In Eutin gelang es im Juni trotz Regenwetter und kühler Temperaturen einen zweiten Platz zu belegen. Robert Röder, nach längerem Ausfall zurückgekehrt, und Liganeuling David Hoffmann aus Gera trugen mit einem starken Premierenrennen zum Mannschaftsergebnis bei. Hier schlug vor allem die Stunde von Teamkapitän Folker Schwesinger, der sich aus den Top 15 immer weiter nach vorne arbeitete. Auf den drei Runden rund um den See schnappte er sich noch viele Kontrahenten und landete in der Einzelwertung auf dem sechsten Platz, seinem bislang besten Zweitliga-Resultat!

In Grimma wartete Mitte Juli die dritte schwere Prüfung auf die HSV-Triathleten. Bei diesem Doppelwettkampf waren am ersten Tag ein Bike & Run über zwölf Kilometer (plus vier km als Prolog) und am zweiten Tag ein Sprinttriathlon mit 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen als Verfolgungsrennen zu absolvieren. Dabei erkämpfte sich das Weimarer Team einen 5. Platz und belegt derzeit den 2. Platz im Gesamtranking.
„Erneut stach Teamkapitän Folker Schwesinger mit einer Leistung hervor. Wie schon in Eutin belegte er in Grimma Platz 6“, lobte Trainer Thomas Zirkel. „Henry Beck hat sich nach überstandener Kreuzband-OP im letzten Jahr wieder herangekämpft und zeigte in den drei Rennen tolle Leistungen.Beim Sieg in Gladbeck leistete er die Führungsarbeit beim Radfahren, so dass der Erfolg zu einem großen Teil auf seine Kappe geht.“

In der Tabelle liegt das Team als Zweiter nur einen Punkt hinter Witten II. Dahinter folgen mit einem Punkt Abstand die 2. Mannschaften aus Köln und Buschhütten. „Beim Sprintrennen am 19. August in Witten“, versichert Zirkel, „werden meine Athleten bis zum Umfallen kämpfen, um für das Ligafinale zu Hause eine gute Ausgangsposition zu schaffen.“

Am 9. September steigt in Weimar am Schwanseebad erstmals ein Bundesliga-Triathlon. Ab 10 Uhr gibt es noch ein Sprintrennen für Jedermann und die besten Thüringer Ausdauer-Dreikämpfer haben ihr Finale im „3-Cup Thüringen“ des Triathlon-Landesverbandes.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige