175 Jahr Chorgesang in Pfiffelbach: Jubiläumsreise in das Zittauer Gebirge und nach Dresden

Der Gesangverein 1838 Pfiffelbach auf Jubiläumsfahrt. Zahlreiche Auftritt, unter anderem in der Frauenkirche und in der Semperoper, gehörten zum Programm. (Foto: Verein)
 
Der Gesangverein 1838 Pfiffelbach auf Jubiläumsfahrt. Zahlreiche Auftritt gehörten zum Programm. (Foto: Verein)
Anlässlich seines 175-jährigen Jubiläums führte den Gesangverein 1838 Pfiffelbach e. V. eine ganz besondere Reise in das Zittauer Gebirge und nach Dresden. Diese 3-tägige Busreise bildete den Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahr 2013.

Am letzten Augustwochenende machten sie sich mit einigen Gästen auf den Weg nach Oybin. Doch nicht nur ein festliches Konzert in der weltberühmten Klosterkirchenruine auf der Burg Oybin war einer der Höhepunkte dieser Reise, sondern auch ein Auftritt in der Frauenkirche und in der Semperoper in Dresden standen auf dem Programm.

Nach einer angenehmen Fahrt im modernen Bus wurde bei einem Rundgang die wunderschön restaurierte Stadt Bautzen mit ihrem alten Stadtkern erkundet. Nach der Zimmervergabe und einem Spaziergang in Oybin trafen sich am Abend die Sänger und ihre mitgereisten Gäste zur ersten geselligen Runde im Hotelrestaurant. Nach der langen Anreise und in Erwartung eines anstrengenden nächsten Tages, versanken viele schon zeitig in ihren Hotelbetten.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Konzertes in der Klosterruine. Doch vorher besuchte der Chor die Stadt Zittau. Dort wurde er von einem zauberhaften Burgfräulein durch die Gassen der altehrwürdigen Stadt begleitet. Nach einer Führung auf der Burg Oybin am Nachmittag, wurde es für die Sänger dann ernst. Unter der Leitung von Chorleiter Joachim Bauer brachten die Sänger ihre Lieder einem interessierten Publikum zu Gehör. Mit einem Mix aus klassischen, volkstümlichen, ausländischen und modernen Liedern verstanden es die Sänger, die Zuhörer zu begeistern.

Dieser Erfolg musste natürlich gefeiert werden. Und das geschah dann auch am Abend bei dem zweiten geselligen Beisammensein. Ein Alleinunterhalter sorgte in kürzester Zeit für Bombenstimmung und so vergingen die Stunden wie im Flug. Trotzdem waren alle aufgeregt, denn am nächsten Tag standen noch zwei schwere Prüfungen für die Sänger und den Chorleiter an.

Nach der Verabschiedung im Hotel am Sonntag ging es dann wieder auf die Heimreise, doch nicht ohne einen Abstecher nach Dresden. Schließlich hat es der Vorstand, nach einem Jahr Vorbereitung und zähen Verhandlungen mit den Verantwortlichen der Frauenkirche und der Semperoper, doch geschafft, einen Auftritt in diesen ehrwürdigen Hallen zu organisieren. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt und einer Besichtigung des Zwingers, war es dann endlich so weit. Die Emotionen kochten hoch, Tränen standen den Sängern in den Augen, doch singen konnten sie, besser wie je zuvor.

Mit weichen Knien und voller positiver Eindrücke ging es dann in die Semperoper. Dort erwartete die Sänger und ihre Gäste eine Führung durch den geschichtsträchtigen Bau. Am Schluss postierten sich die Sänger auf der Königsloge, die Gäste durften im Parkett Platz nehmen und es erschallten die Stimmen der 23 Sänger des Gesangverein 1838 Pfiffelbach e. V. durch die heiligen Hallen des Opernhauses.

Die Sänger und mitreisenden Gäste bedanken sich bei den Organisatoren, dem Reiseunternehmen Vertours und dem Busunternehmen Verari-Reisen, für die wunderbare Busreise, die übrigens zum größten Teil privat finanziert wurde. Ein besonderes Dankeschön geht auch an die Besatzung des Naturparkhotels „Hubertus“ in Oybin, unter der Führung von Hans-Jürgen Goth, für die hervorragende Bewirtung.

Der Vorstand, sollte er in fünf Jahren noch einmal mit der Organisation einer Jubiläumsfeier beauftragt werden, wird es schwer haben, die Ereignisse aus dem Jahre 2013 noch zu toppen.
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