Zeitsprung ins Jahr 1816 - Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach -

Festakt "200 Jahre Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach" 19.4.2015
 
Der Stab für die Organisation wurde gegründet am 21.11.2015
Weimar: Residenzschloss | Rückblick

Mit der Teilnahme am Wiener Kongress hatte der Hof in Weimar Hoffnungen auf einen umfangreichen Gebietszuwachs bis hin zum Erwerb der sächsischen Königskrone verbunden. Diese Hoffnungen erfüllten sich nicht. Doch machte der Friedenskongress Sachsen-Weimar-Eisenach zum Großherzogtum, was mit einer Verdopplung des Territoriums und der Einwohnerzahl verbunden war. Seine bevorzugte Stellung verdankte Sachsen-Weimar-Eisenach vor allem zwei Umständen. Erstens leistete Carl August als Oberbefehlshaber eines Armeekorps wertvolle militärische Dienste auf Seiten der Koalition gegen Napoleon. Zweitens besaß das Haus beste dynastische Verbindungen: Erbprinz Carl Friedrich war seit 1804 mit der russischen Großfürstin Maria Pawlowna, Schwester des Zaren Alexander I., verheiratet. Die Standeserhöhung zum Großherzog mag es gewesen sein, die Carl August ferner dazu veranlasste, den bereits 1732 gestifteten, aber zuletzt ruhenden Hausorden neu zu beleben. Am 18. Oktober 1815 wurde der Ritterorden der Wachsamkeit oder vom Weißen Falken offiziell erneuert.

Am 19.4.2015 hatten verschiedene Traditionsregimenter, Vereine und Interessengemeinschaften aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Ehre den Festakt "200 Jahre Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach" zu unterstützen.

Blick in die Zukunft

Internationales Militärhistorisches Biwak vom 22.-24.April 2016


Am 23.4.2016 wird in Weimar die Thüringer Landesausstellung -Die Ernestiner " eine Dynastie prägt Europa" unter der Schirmherrschaft seiner Majestät, König Philippe von Belgien und des Bundespräsident der Bundesrepublick Deutschland Joachim Gauck eröffnet.

Als Rahmenprogramm wird zu dieser Ausstellung ein Internationales Militärhistorisches Biwak vom 22.4.-24.4.2016 in Weimar vor den Stadtschloss (Residenzschloss), welches an die damalige Zeit erinnern soll, als Weimar einst Garnisonsort war stattfinden. Die Schirmherschaft über das Biwak haben S.K.H. Michael Prinz von Sachsen-Weimar-Eisenach und S.Hoh. Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha übernommen.

Es soll ein buntes Programm für unsere Teilnehmer und Gäste erstellt werden, wie zum Beispiel aus dem Jahr 1813, als sich der Carl August v. Sachsen-Weimar-Eisenach, Generalmajor Johann v. Seebach und Oberst vom Geismar die Stadt Weimar vor der Zerstörung durch die Napoleonischen Truppen bewahrte.

„Die vorrübergehende Präsenz von fremden Soldaten in Weimar, die magnetische Anziehungskraft Weimars für Dichter und Denker aus ganz Europa, die Einheirat einer russischen und einer niederländischen Prinzessin in das Weimarer Fürstenhaus, haben deutlich werden lassen, dass in Weimar das „Fremde“ immer willkommen war.
Mit der Darstellung historischer Bilder unter Einbeziehung von Freunden aus den europäischen Nachbarländern wird an diese Tradition der Aufgeschlossenheit gegenüber dem Fremden in Weimar erinnert. Gerade heute ist es wichtig, diesen Aspekt der regionalen Geschichte zu verdeutlichen“.


Am 21.11.2015 wurde für die Organisation dieses Internationales Militärhistorisches Biwaks ein Stab gegründet. Dieser besteht aus
Graf v. Neuendorf zu Nauendorf- General i.Tr.- Magdeburger Jägerbataillon No. 4
Frank Zetzsche- General i.Tr. - IG Sächsischer König und seine Suit
Diethelm König - Oberst i.Tr. - Verein Historische Uniform-Weimar
Jürgen Rolle - Oberst i. Tr. - Husarenregiment Nr. 19, Grimma
Hermann v. Gostner- Oberst i.Tr. - Kaiserdivision (8.I.T.D)
Holger König - Vizefeldwebel i.Tr.- Verein Historische Uniform-Weimar
Ralf Hiller - Rittmeister i.Tr. - Gendarmerieposten Körnerhaus-Leipzig
Hagen Leißner- Kapitän i.Tr. - Königlich sächsische Leib-Grenadier Garde
Janos Bosnyak -Oberstleutnant i.Tr. - Husarenregiment Nr.3 - Ungarn
Rudolf v. Eube - Leutnant i.Tr.- Kgl.Sächs. berittene Gardeartillerie 1810 - Langenroda Mario v. Retzer- Hauptmann i.Tr. - Kgl.preuss. Mansfelder Pionierbataillon 1813 e.V.


Um diese Aufgabe aber erfüllen zu können, sind wir auf Hilfe angewiesen und bitten um Spenden gleich welcher Art!

Zur Erinnerung an dieses Ereignis, haben wir Erinnerungsmedaillen in Antik-Gold und Antik-Silber prägen lassen, welche gegen eine Spende abgegeben werden! Jeder Spender, welcher uns dabei unterstützt wird öffentlich auf der Sponsorentafel am Biwak und in öffenlichen Berichten genannt!

Kontakt:
Magdeburger Jägerbataillon Nr.4 in Tradition e.V. Sömmerda
Postfach 1368
99602 Sömmerda
info.magdeburgerjaeger@t-online.de
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