Gestohlener BMW X5 rammt Polizeifahrzeug, flüchtiger Täter nach wilder Verfolgungsjagt gefasst

Heute, 27.02.2013, gegen 6 Uhr fiel den Beamten der Autobahnpolizei Hermsdorf auf der A 4 bei Jena ein sehr schnell in Richtung Dresden fahrender Geländewagen BMW X5 auf.

Die Beamten verfolgten das Fahrzeug und wollten dieses auf der A 9 Richtung Nürnberg auf dem Rasthof am Hermsdorfer Kreuz kontrollieren. Hierbei rammte der BMW den Streifenwagen und versuchte zu fliehen.
Der gerammte Streifenwagen ist nicht mehr fahrbereit und konnte die Verfolgung nicht mehr fortsetzen.

Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Ein zweiter Streifenwagen konnte den BMW weiter verfolgen. Der BMW verließ an der Anschlussstelle Hermsdorf-Süd die A 9 und fuhr in die Ortschaft St. Gangloff, wo der Fahrer den BMW gegen einen Mast fuhr und im Anschluss zu Fuß flüchtete.

"Derzeit verfolgen Polizeikräfte der Landespolizeiinspektion Jena und Gera und der Autobahnpolizeiinspektion Hermsdorf auch unter dem Einsatz von Spürhunden den flüchtigen Täter im Alter von 20 - 25 Jahren", meldet die Autobahnpolizeiinspektion um 08:04 Uhr.

Um 09:50 Uhr meldet die meldet die Autobahnpolizeiinspektion, dass der flüchtige Täter ist in der Nähe von St. Gangloff gefasst wurde.

Hier der abschließende Bericht vom 27.02.13:



Gestohlener BMW X5 rammt Polizeifahrzeug

Heute gegen 6 Uhr fiel den Beamten der Autobahnpolizei Hermsdorf während der Streifenfahrt auf der A 4 bei Jena ein sehr schnell in Richtung Dresden fahrender Geländewagen BMW X5 auf. Im Tunnel bei Jena fuhr der BMW mit über 150 km/h bei erlaubten 80 km/h.

Die Beamten verfolgten das Fahrzeug und wollten dieses auf der A 9 Richtung Nürnberg auf dem Rasthof am Hermsdorfer Kreuz kontrollieren. Zunächst folgte der BMW dem Polizeifahrzeug, welches „Bitte Folgen“ eingeschaltet hatte. Nachdem das Polizeifahrzeug auf die Tankstellenein-fahrt einbog, zog der BMW nach links und flüchtete auf der Geradeausspur Richtung München.

Hier hatte sich bereits ein alarmierter zweiter Streifenwagen positioniert, für den Fall einer Flucht des Fahrzeuges, welche nun eintrat. Die Beamten kamen jedoch erst gar nicht dazu, den BMW zu verfolgen, da dieser beim Vorbeifahren den Streifenwagen seitlich rammte. Der Streifenwagen war daraufhin nicht mehr fahrbereit. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Der BMW fuhr weiter auf der A 9 Richtung Nürnberg und verließ die Autobahn an der Anschluss-stelle Hermsdorf-Süd. Der erste Streifenwagen, welche den BMW vormals kontrollieren wollte, nahm nun die Verfolgung auf. Der BMW fuhr in die Ortslage St. Gangloff. Aufgrund der Beschädi-gungen am rechten Vorderrad des BMW, welche sich dieser bei der Kollision zugeführt hatte, verlor der Fahrer in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr gegen einen Mast. Er flüchtete weiter zu Fuß.

42 Beamte der Polizeiinspektion Saale-Holzland, der Landespolizeiinspektion Gera und der Auto-bahnpolizeiinspektion fahndeten nach dem flüchtigen Täter. Auch Kräfte der Bereitschaftspolizei Erfurt waren auf dem Weg zum Einsatzort und ein Polizeihubschrauber wurde angefordert. Un-terstützt wurden die Beamten durch drei Fährtenhunde der Polizei Gera. Einer dieser Hunde führ-te die Beamten nach ca. zwei Stunden Suche in ein Gewächshaus in der Ortschaft Waltersdorf (Landkreis Greiz). Hier konnte der 18jährige Täter litauischer Staatsbürgerschaft gefunden und festgenommen werden.

Zwischenzeitlich wurde von der Polizei Aachen mitgeteilt, dass der BMW in der vergangenen Nacht dort entwendet wurde.

Der Sachschaden am Funkstreifenwagen beträgt ca. 15.000 EUR, am BMW ca. 10.000 EUR.

Der Täter wird derzeit vernommen und noch Heute dem Haftrichter vorgeführt. Er muss sich un-ter anderem wegen Diebstahl, Sachbeschädigung, Unfallflucht und dem Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr verantworten.
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