Keine sexuelle Nötigung, Verdacht gegen junge Asylbewerber hat sich nicht bestätigt

Ergänzende Presseinformation zur sexuellen Nötigung, sexuellen Handlung an Kindern vom 31.03.2016:

Ursprüngliche Pressemitteilung:

Greiz: Wie der Polizei am 30.03.16 angezeigt wurde, spielten am selben Tag zwei Mädchen im Alter von neun Jahren und ein 11-jähriger Junge auf einem Spielplatz nahe der Oskar-Sala-Straße in Greiz. Dort haben sich die Kinder nach bisherigen Erkenntnissen von zwei jugendlichen Männern auf einem benachbarten Bolzplatz beobachtet und fotografiert gefühlt. Anschließend habe einer der beiden Jugendlichen obszöne Gesten in Richtung der Kinder gemacht. Als die Kinder die Jugendlichen aufforderten, dass zu unterlassen, kam es zu körperlichen Rangeleien, in deren Folge die Kinder von den Jugendlichen unsittlich berührt worden sein sollen. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Ermittlungsmaßnahmen konnte einer der beiden Jugendlichen identifiziert werden. Dabei handelt es sich um einen 16-jährigen Asylbewerber, welcher derzeit in Greiz wohnhaft ist. Zur Feststellung der Identität des zweiten Mannes und zur Aufhellung der Tat ermittelt die Kripo Gera. Zeugen, die Beobachtungen des Vorfalls machten oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich zu melden. Tel. 0365-82340.

Ergänzung vom 15.04.2016

Greiz: Der damalige Tatverdacht der sexuellen Nötigung, sexuellen Handlung an Kindern hat sich nicht bestätigt. Bezüglich der vermeintlichen sexuellen Übergriffe auf zwei neunjährige Mädchen und einen 11-jährigen Jungen liegen neue Erkenntnisse vor. Die beiden tatverdächtigen Asylbewerber konnten ermittelt werden. Bei der Auswertung der Handys konnten die Spezialisten der Kriminalpolizei die bereits gelöschten Fotos wiederherstellen, die einer der jugendlichen Asylbewerber von den Kindern fertigte. Auf den Bildern ist zu sehen, dass die insgesamt 6 Kinder ihn deutlich außerhalb des Spielplatzes mit Stöcken verfolgten. Weitere Bilder/Videos existieren von den Kindern nicht. Die Kinder erklärten in ihrer nochmaligen Befragung, dass sie den Jugendlichen Asylbewerber mit Stöcken und auch einem Messer bedrohten und ihn mit Steinen bewarfen.
Zudem gestanden die Kinder, dass sie sich die Sache mit dem sexuellen Übergriff nur ausgedacht haben. Zum Motiv hüllten sich die Kinder in Schweigen. Es wird vermutet, dass sie Angst bekamen, wegen der eigenen Handlungen, zur Rechenschaft gezogen zu werden, da der jugendliche Asylbewerber selbst die Polizei rufen wollte.
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