Pressemeldung der Autobahnpolizeiinspektion Thüringen vom 01.02. bis 03.02.2013

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Ferienreiseverkehr auf der A 9
Nachdem am Freitag in insgesamt fünf Bundesländern die Winterferien begonnen haben, setzte in den Samstagmorgenstunden der Reiseverkehr in Richtung der Alpen ein.
Hierbei kam es durch den dreispurigen Ausbau der BAB 9 im Bereich zwischen den Anschlussstellen Triptis und Schleiz und der daraus resultierenden Fahrbahnverengung von drei auf zwei Fahrspuren kurz nach der Anschlussstelle Triptis zu erheblichen Stauerscheinungen. Bereits gegen 07:00 Uhr konnte zwischen den Anschlussstellen Lederhose und Triptis eine Staulänge von vier Kilometern verzeichnet werden.
Bis in die Mittagstunden wuchs der Rückstau auf ca. 10 Kilometer an. Die Verkehrslage entspannte sich erst am frühen Nachmittag, wodurch die BAB 9 gegen 14:00 Uhr wieder frei befahrbar war. Durch den Stau kam es zu erheblichen Wartezeiten. Im Stau verzeichnete die Polizei im gesamten Zeitraum lediglich einen Verkehrsunfall mit geringem Sachschaden, wobei zwei Pkws aufeinander aufgerollt sind, dies ist nicht zuletzt dem frühzeitigen Aufstellen einer mobilen Stauwarnanlage zu verdanken.

Unfallserie auf BAB 9
Im Zuge des Ferienreiseverkehrs am Samstag kam es auf der BAB 9 in Richtung Mün-chen zwischen der Anschlussstelle Bad Klosterlausnitz und dem Hermsdorfer Kreuz zu zähfließendem Verkehr. Hierdurch ereigneten sich im Bereich der Anschlussstelle Bad Klosterlausnitz im Zeitraum einer halben Stunde insgesamt vier Verkehrsunfälle.
Bei allen Verkehrsunfällen war das zu späte Erkennen des Bremsvorganges des Vor-dermannes unfallursächlich.
Bei einem der vier Unfälle erlitten vier Personen leichte Verletzungen. Die Verletzten wurden ambulant im REK Eisenberg ärztlich versorgt.
Der geschätzte Gesamtschaden der Unfallserie beläuft sich auf ca. 14.000,- EUR.

Pkw schleudert auf regennasser Fahrbahn gegen Lkw
Gestern gegen 14:20 Uhr geriet eine 23-jährige Fahrerin aus dem Raum Gera mit ihrem Audi A3 auf der BAB 4 in Richtung Dresden, kurz nach der Anschlussstelle Gera-Langenberg, ins Schleudern.
Sie befuhr die Autobahn auf dem mittleren Fahrstreifen und verlor auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug. In der Folge kollidierte der Pkw mit einem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug. Beide Beteiligte kamen auf dem Standstreifen zum Stillstand. Zwei Insassen des Pkw wurden hierbei leicht verletzt, verzichteten allerdings auf eine weitere ärztliche Behandlung, nachdem die hinzugerufenen Rettungssanitäter ihre Erste-Hilfe-Maßnahmen durchgeführt hatten. Auf Grund der Verletzungen wurde gegen die Fahrerin des Pkw Audi ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Der Gesamtschaden beträgt ca. 5000,- EUR:

Mitsubishi überschlägt sich im Straßengraben
Ein 54-jähriger Fahrer eines Pkw Mitsubishi aus dem Landkreis Altenburger Land kam gestern gegen 14:35 Uhr auf der BAB 4 in Richtung Dresden auf Höhe der Anschlussstelle Ronneburg nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich im angrenzenden Straßengraben. Der Pkw kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Im Vorfeld verlor der Fahrer in Folge unangepasster Geschwindigkeit in Bezug auf die Witterungsver-hältnisse die Kontrolle über den Pkw und geriet ins Schleudern.
Bei diesem Unfall verletzte sich der Fahrer leicht und wurde durch den Rettungsdienst in das Waldklinikum Gera zur weiteren Behandlung verbracht. Am Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1000,- EUR.
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