SonneMondSterne bisher überwiegend friedlich und ohne größere Störungen

Saalburg-Ebersdorf: Saalburg |

Noch bevor das Festival begonnen hat, meldet die Saalfelder Polizei schon mal eine erste Zwischenbilanz.

Seit dem gestrigen Tag sind am Bleilochstausee zahlreiche Thüringer Polizisten anlässlich des SonneMondSterne-Festivals vor Ort und sorgen neben vielen anderen eingesetzten Ordnungs-, Feuerwehr- und Rettungskräften für einen sicheren und störungsfreien Verlauf der Veranstaltung. Wie erwartet reisten zahlreiche Festivalbesucher bereits am Mittwoch an, sodass die Zeltplätze bis Mitternacht bereits zu ca. 30 Prozent belegt waren. Der gestrige Abend und die zurückliegende Nacht verliefen überwiegend friedlich und ohne größere Störungen. Nur in vereinzelten Fällen musste die Polizei eingreifen, konnte die Probleme der in Feierlaune befindlichen Veranstaltungsteilnehmer doch überwiegend mit Worten schnell klären.

Nur in zwei Fällen zeigten sich die Betroffenen nicht gleich einsichtig. Gegen 22.30 Uhr stolperte ein sichtlich betrunkener junger Mann auf der Landstraße von Saalburg in Richtung Ebersdorf. Mehrere Beamten konnten den alkoholisierten Mann schließlich von der Fahrbahn holen. Ein Alkotest ergab bei ihm 2,19 Promille. Im Anschluss übernahmen Rettungskräfte den mit Gleichgewichtsproblemen geplagten Betrunkenen und ließen ihn später durch seinen nüchternen Bruder abholen.

Etwa zur selben Zeit zeigte sich auf dem Zeltplatz ein mit illegalen Drogen ertappter junger Mann sehr uneinsichtig. Er wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und griff dabei zwei Beamte gewaltsam an. Ein Polizist erlitt dabei leichte Verletzungen an der Hand. Gegen den 20-jährigen Tatverdächtigen wird nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. In diesem Zusammenhang wurde der Verdächtige durchsucht und seine Personalien erhoben. Bei dem Mann fanden die Beamten geringe Mengen der synthetischen Droge Amphetamin.

Bisher registrierten die eingesetzten Polizeibeamten insgesamt 40 Straftaten in und um das Festivalgelände. Bei der überwiegenden Mehrheit der Delikte handelt es sich um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.
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